davebastard
Vinyl-Sammler
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tja, mein petg liegt monatelang offen im schrank, und hat null stringing,... im gegensatz zum TPU(das ja sowieso ein kapitel für sich ist) kommt - wie gesagt - auf die luftfeuchtigkeit an, aber von der Reihenfolge her ist TPU und PETG wohl das problematischste von den üblichen Filamenten.
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voyager
banned by viper780
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@ABS/ASA die Dämpfe die beim Drucken entstehen sind DEFINITV giftig ja sind sie, aber die abgegeben Mengen sind weit unter jeder MAK, und von der Strasse kommt viel mehr an giftigen Abgasen,... rein. Selbst die LD50/LC50 Werte sind um Potenzen höher, als das, was da vom Drucker abgegeben wird. Selbst die DGUV sagt, wenn er im selben Raum betrieben wird, reicht lüften. Und als Vergleich, wenn ich zb Buche, Eiche, Walnuss,... drechsle, muss ich verpflichtend eine Atemschutzmaske mit passenden Filtern tragen laut DGUV. Selbst bei gut dimensionierter zusätzlicher Absaugung.
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daisho
VereinsmitgliedSHODAN
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PETG hat bei mir starkes stringing gehabt bis ich es getrocknet hab, das ist also schon recht empfindlich (wir haben aber auch einen feuchten Erdkeller, da wirds halt schneller Auswirkungen haben)
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voyager
banned by viper780
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wir haben aber auch einen feuchten Erdkeller klar, da würd ich sogar PLA entsprechend lagern. bei mir ist alles in der Wohnung bei aktuell unter 40% RLF
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davebastard
Vinyl-Sammler
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jo wenns ein detailierter Druck ist wos um Genauigkeit geht geb ich PETG eigentlich immer in den Filamenttrockner am Tag davor für 5h... einfach um auf Nummer sicher zu gehen.
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Nightstalker
ctrl+alt+del
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ja sind sie, aber die abgegeben Mengen sind weit unter jeder MAK, und von der Strasse kommt viel mehr an giftigen Abgasen,... rein. Selbst die LD50/LC50 Werte sind um Potenzen höher, als das, was da vom Drucker abgegeben wird. Selbst die DGUV sagt, wenn er im selben Raum betrieben wird, reicht lüften.
Und als Vergleich, wenn ich zb Buche, Eiche, Walnuss,... drechsle, muss ich verpflichtend eine Atemschutzmaske mit passenden Filtern tragen laut DGUV. Selbst bei gut dimensionierter zusätzlicher Absaugung. Ja klar, wobei sich die DGUV vermutlich mehr auf das betriebliche Umfeld bezieht und da sind generell andere Rahmenbedingungen gegeben. In einer Firma wird es einen entsprechend großen Raum geben in dem gedruckt wird, wenn der dann 2-3 mal durchgelüftet wird (oder sowieso eine automatische Belüftung hat) wird das dort vermutlich kein großes Thema sein, außer es ist eine Druckfarm mit 50 Druckern die 24/7 ABS/ASA drucken. Betroffen / gefährdet sind wohl eher die Heimanwender weil wenn du ein deinem 10m² WG Zimmer 10-15h ASA druckst ohne zu lüften, vielleicht über Nacht, dann bist du da glaub ich auf Dauer schon gefährdet. Eine Drehbank wird man in so einer Bude auch eher selten finden, einen 3D Drucker hat aber heute gefühlt jeder zuhause. :-) Ich bin da auch nicht so pingelig, mein Keller ist an unsere Wohnraumlüftung angeschlossen, der Abzug ist mehr oder weniger über dem Bereich wo der Drucker steht. Zusätzlich hab ich 2 Fenster, die mach ich halt nach dem Druck auf zum Durchlüften weil der Gestank von ASA sowieso nicht so toll ist und das reicht mir eigentlich vollkommen. Zum Thema Feuchtigkeit kann ich sagen, dass das wirklich auch Material / Farbabhängig ist. Hab gestern einen mehrfarbigen PLA Druck gemacht, alle Spulen waren etwa gleich alt alle wie üblich gelagert (in Vakuumbeuteln aber ohne Silica), das weiße und schwarze PLA war ganz normal wie immer, beim roten ist schon beim Auspacken ein Stück vom Filament abgebrochen, was tatsächlich ein Zeichen von Feuchtigkeit ist. Hab dann den Anfang genommen und zack, wieder gebrochen. War dann in etwa ein halber Meter den ich abgeschnitten habe, der Rest war dann ok. Das ist kein Zufall, beim letzten mal wie ich mit dem rot gedruckt habe, hatte ich das auch schon. Eine Frage hätte ich jetzt zu ASA noch: Ich würde gern ein paar Teile für Fahrrad, Moped usw. drucken, da würd ich eigentlich gern ASA verwenden wegen UV und Hitzebeständigkeit. Allerdings hatte ich mit meinem ASA bisher kein Glück, hatte immer extremes Warping, egal was ich gemacht hab. Jetzt würd ich mir, weil ich ohnehin andere Farben brauche, einfach 2-3 Spulen bestellen aber ich bin unsicher, welche Marke? Hab gelesen, dass Sunlu, Polymaker, Overture und 3D Jake gute ASA Filamente haben, könnt ihr das bestätigen oder gibt es was besseres - insbesondere hinsichtlich Warping und Beständigkeit? Danke!
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voyager
banned by viper780
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In einer Firma wird es einen entsprechend großen Raum geben in dem gedruckt wird, das war im Rahmen einer vergleichsmessung , berechnet auf einen Büroraum mit 21m3, und das Ergebnis war auch dahin ausgerechnet, da die "Kleindrucker" wir zb n A1/X1, H2, Prusa,... inzwischen wohl oftmals für prototyping beim Entwickler stehen, und nicht irgendwo weit weg Eine Frage hätte ich jetzt zu ASA noch: auch wenns nicht ASA ist, Zeug fürs Auto druck ich inzwischen aus PET-CF (nicht PETG), das ist auch deutlich wärmebeständiger, vorallem nach tempern und kann problemlos offen gedruckt werden
Bearbeitet von voyager am 23.02.2026, 10:55
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Nightstalker
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OK PET-CF klingt "kompliziert" und von CF halt ich eigentlich nicht viel aber werd ich mir mal ansehen. Hast du da einen Tipp, welche Marke?
Was wäre mit dem Fiberon PET-GF (also mit Glasfaser)? Taugt das was? Wie ist das mit Warping bei PET? Da hatte ich mit ASA halt immer die meisten Probleme.
Bearbeitet von Nightstalker am 23.02.2026, 11:46
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voyager
banned by viper780
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OK PET-CF klingt "kompliziert druck ich sogar am A1 Fiberon passt schon, nutz ich auch. Mit deren Druckprofil von den Eigenschaften ist nicht so viel unterschied vom pet-CF zum GF. warping hatte ich keinen stress
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Nightstalker
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OK ich zieh mir grad die Infos dazu rein, klingt vielversprechend. Ist nicht so ultra teuer und scheint echt gut.
Schau mir jetzt grad noch paar Testvideos dazu an.
Also am wichtigsten ist mir eigentlich, dass das Material Hitze und UV Strahlung gut wegsteckt und es sollte Öl/Fett sowie Benzin aushalten, grade für Moped und Bike Parts is das wichtig aber das sollte eigentlich passen denk ich. Ich hab zwar gelesen, das PET nicht Benzinbeständig ist aber da ging es mehr um dauerhaften Kontakt also z.B. zur Aufbewahrung. Wenn mal beim Tanken ein paar Tropfen drauf kommen und man es abwischt, wird es vermutlich kein großes Problem sein oder? Ich mein PET Flaschen verwenden ja auch einige um Sprit darin zu transportieren und die schmelzen auch nicht direkt weg...
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KruzFX
8.10.2021
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Das ist halt alles sehr subjektiv, wenn es bei dir eine Luftfeuchtigkeit von ~40-45% hat, wird das nicht so dramatisch sein und grad PLA nimmt Feuchtigkeit auch nur schlecht / langsam auf. Ich hab mein Zeug im Keller und da hab ich eher 55-65% Luftfeuchtigkeit, bei PETG merkst du da recht schnell die Feuchtigkeit. Klar, 2-3 Tage sind kein Drama, nach ein paar Wochen musst du aber definitiv trocknen.
Es ist aber auch sehr Material- / Herstellerabhängig und unterschiedliche Farben reagieren unter Umständen auch nochmal anders. So einfach kann man das also nicht sagen.
@ABS/ASA die Dämpfe die beim Drucken entstehen sind DEFINITV giftig, klar kannst du es ohne Gehäuse bzw. ohne Filter drucken aber wenn du größere Drucke machst und der Drucker nicht in einem gut belüfteten Raum steht, bekommst du über kurz oder lang (je nach dem wie empfindlich dein Körper reagier) entsprechende Probleme. Ich würd es nicht riskieren, ganz einfach. Dann müssten in jedem Spritzguss- oder Extrusionsbetrieb die Mitarbeiter mit Atemschutz herumrennen oder eine ordentliche Absaugung bei der Maschine sein. Das macht man eigentlich nur bei Duroplasten oder Flourkunststoffen und selbst da meist nicht. Der große Unterschied ist einfach, dass man es bei ABS oder ASA riecht, dass es verarbeitet wird und darum reagiert jeder so empfindlich. Nicht Mal für die Verarbeitung von Phenolharz wurden wir in meiner letzten Arbeit von Arbeitsinspektor verpflichtet eine Absaugung zu installieren. Somit einfach nach dem Drucken kurz querlüften um den Gestank wieder rauszubringen und passt schon.
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Nightstalker
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Ich weiß nicht, ganz so locker seh ich es nicht. Ich weiß schon es gibt schlimmeres und nicht jeder reagiert empfindlich aber es gibt Leute die reagieren bei Styroldämpfen sehr schnell mit körperlichen Symptomen. Und auch langfristig sind diese Stoffe nicht gut weil sie sich im Körper anreichern können. Nur weil es keine Sicherheitsvorschriften gibt, heißt noch lange nicht, dass es unbedenklich ist.
Ich bin halt lieber vorsichtig mit sowas, ich sag ja nicht, dass du zuhause mit Schutzmaske rumlaufen musst aber ich würd auch nicht unbedingt im Schafzimmer ASA drucken, genaugenommen würde ich einen 3D Drucker generell nicht in einen Wohn- oder Schlafraum stellen, egal was man druckt. Glaube darauf können wir uns schon einigen. Wer das trotzdem tun will > nur zu.
Und ja ich weiß wie es in den Betrieben zugeht, bei uns im Ort gibt es einen großen Betrieb (Masterbatch Produzent) bei dem wir - als Feuerwehr - häufiger zu Gast sind, mal für Übungen, mal für Begehungen und, nicht selten, auch Einsatzmäßig aus unterschiedlichsten Gründen, zum Glück meist nur Kleinigkeiten. Jedenfalls weiß ich wie in solchen Betrieben gearbeitet wird und ich persönlich würde das niemals machen, ich würde alleine die Geruchsbelastung auf Dauer nicht aushalten, ob giftig oder nicht, ich bin da vielleicht empfindlich aber ja. Vom Fein(st)staub reden wir gar nicht erst, will ich nicht mal wissen :-)
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7aph0
photoaddict
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ich arbeite in einer Druckerei mit zig Lösungsmitteln und bin auch für die Rohstoffe und MAK Werte etc. mitverantwortlich.
Für einen "Druckfremden" stinkt es bei manchen Produktionen extrem aber wir sind trotzdem sowas von weit weg von allen möglichen MAK Werten, dass die MA nur freiwillig wenn sie es für nötig erachten eine Maske tragen, gesetzlich nicht annähernd. (Wir haben aber auch einen sehr hohen Luftaustausch/h.
Geruch ist in Österreich nicht festgelegt als Grenzwert im Gegensatz zu Deutschland und selbst wenn ist es sehr subjektiv, "solang es siaslat riecht ist es "gesunde Chemie", stechend ist böse" stimmt halt mal gar nicht.
Ich war einmal bei einer Produktion in Indien bei einem Konkurrenten. Das war hart, da sind die Leut in einem abgeschlossenen, nicht belüfteten Zimmerchen gesessen und haben Lösungsmittelfarben verdruckt. Da bist reingegangen und die Augen hast nimmer aufbekommen, atmen war sehr interessant, hatte eher was von russischen Klebstoffschnüffelkids industrieller Natur. Natürlich für Majorbrands ...
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Nightstalker
ctrl+alt+del
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ich arbeite in einer Druckerei mit zig Lösungsmitteln und bin auch für die Rohstoffe und MAK Werte etc. mitverantwortlich.
Für einen "Druckfremden" stinkt es bei manchen Produktionen extrem aber wir sind trotzdem sowas von weit weg von allen möglichen MAK Werten, dass die MA nur freiwillig wenn sie es für nötig erachten eine Maske tragen, gesetzlich nicht annähernd. (Wir haben aber auch einen sehr hohen Luftaustausch/h.
Geruch ist in Österreich nicht festgelegt als Grenzwert im Gegensatz zu Deutschland und selbst wenn ist es sehr subjektiv, "solang es siaslat riecht ist es "gesunde Chemie", stechend ist böse" stimmt halt mal gar nicht.
Ich war einmal bei einer Produktion in Indien bei einem Konkurrenten. Das war hart, da sind die Leut in einem abgeschlossenen, nicht belüfteten Zimmerchen gesessen und haben Lösungsmittelfarben verdruckt. Da bist reingegangen und die Augen hast nimmer aufbekommen, atmen war sehr interessant, hatte eher was von russischen Klebstoffschnüffelkids industrieller Natur. Natürlich für Majorbrands ... Joa, andere Länder andere Sitten ;-) Ich mein, hat schon einen Grund warum die dort gewisse Sachen so billig produzieren können ... Kost halt alles Geld, dann lässt man halt die Fenster weg und wer braucht schon Platz, reinkriechen und einmal umdrehen muss genügen. Sieht man ja immer wieder aus unterschiedlichsten Branchen wo Menschen unter Bedingungen arbeiten die bei uns nicht mal ansatzweise vorstellbar sind, da haben es Hühner in einer Legebatterie vergleichsweise gut könnte man sagen. Naja aber das führt jetzt zu weit, ich will auch nicht wissen, wie Filament in Fernost hergestellt wird, sicher auch nicht immer so "sauber".
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voyager
banned by viper780
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Nur zum Vergleich bei ABS:
Styrol in der Luft riecht man ab ca 0,1mg/m3 , die MAK ist 86mg/m3.
Und ja, manche bekommen von ABS Geruch schnell Kopfschmerzen, aber andere auch von PLA (warum auch immer).
Und laut meinen Messsensoren bin ich bei Styrol, selbst wenn ich paar Stunden ABS am A1 drucke, im Bereich knapp über der Geruchsgrenze (also max 0,2mg/m3), und kilometer weg von jeder Gefährdung. Da kommt durch PKW Abgase,... eine höhere VOC Konzentration zustande, die nicht weniger Gefährlich sind (Benzol, Toluol,...)
und nein, mein Toluol,... das ich zu Hause rumstehen hab gast nicht aus, die Lösemittel lagere ich alle in dickwandigen Aluminiumflaschen.
Bearbeitet von voyager am 24.02.2026, 06:28
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