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Synology NAS - tips und tricks?

dematic 18.02.2012 - 19:29 235200 1321 Thread rating
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NiL_FisK|Urd

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Ich verwende WD80EZAZ Platten aus externen WD Gehäusen als NAS HDD im Raid 6 in einer DS1621+ - sind angeblich umgelabelte WD Red und kosten je nach Angebot ca. 60% von 8TB WD Red. Hab mir einfach ein paar mehr als Spare geholt, fall mal eine davon eingehen sollte, und bin immer noch günstiger dran als mit WD Red.

Garbage

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Thematisch zu der Frage von TOM passend:

Ich habe nach Umstieg auf ein QNAP TS-453D noch meine alte DS216j übrig, wo ich andenke diese, mit noch rumliegenden 1TB Platten (<3000h Stunden Laufzeit) bestückt, als Offsite-Backup in der Firma aufzustellen.

Aktuell hab ich kein Problem damit ggf. physisch drauf zuzugreifen, sollte es nötig sein.
Nachdem aber dieses Jahr ein Umzug ansteht wo ich dann 900km davon entfernt bin und lediglich den Admin-Kollegen bitten kann Hand anzulegen, sollte das Teil so problemlos wie möglich laufen. Ich will aber schon die wichtigen Daten verschlüsselt haben, just in case.

Dass die DS216j mit Verschlüsselung nicht unbedingt geil performt ist mir bekannt, nachdem ich da aber ohnehin nur über Internet Remote drauf zugreifen kann und es wie gesagt nur als Offsite-Backup gedacht ist, ist das nicht so wichtig. Zumal ich die Initialbefüllung eh noch daheim durchführen würde.

Gibts da irgendwelche best practice Tipps wie man das richtig aufsetzt?

Ich hab mir auch die Alternative Cloud-Storage angeschaut, das wär natürlich auch eine Option. Aber nachdem ich die Teile alle herumliegen hab und ein Verkauf wohl keine 100€ einbringt, ist eine Verwendung der DS216j für diesen Zweck auf Dauer die günstigere Lösung.

Master99

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in dem fall wäre für dich doch eine verschlüsselung auf deiner seite ideal oder? also das das remote nas rein dummes ‘blockdevice’ ist und die daten gar nicht ent/verschlüsseln muss.
Bearbeitet von Master99 am 07.02.2021, 14:33

Viper780

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Verschlüsselung bringt bei physikalischem Zugriff generell eher wenig. Denn während der storage "aktiv" ist muss er auch entschlüsselt werden.

spunz

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Zitat aus einem Post von Garbage
Dass die DS216j mit Verschlüsselung nicht unbedingt geil performt ist mir bekannt, nachdem ich da aber ohnehin nur über Internet Remote drauf zugreifen kann und es wie gesagt nur als Offsite-Backup gedacht ist, ist das nicht so wichtig. Zumal ich die Initialbefüllung eh noch daheim durchführen würde.

Gibts da irgendwelche best practice Tipps wie man das richtig aufsetzt?
.

Resilio Sync o.ä. würde sich anbieten, da kannst du Offsite Backups auch verschlüsselt anlegen. Angedacht ist es eigentlich für ein Backup beim externen Hostern.

COLOSSUS

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Viper780

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Naja wenn er zwei Synology hat syncen sich die eh mit boardmittel

Master99

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Zitat aus einem Post von Viper780
Naja wenn er zwei Synology hat syncen sich die eh mit boardmittel

hat er ja nicht, und es geht darum wie er sein remote backup das ausserhalb seines physischen hoheitsgebietes steht verschlüsseln kann.

Garbage

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Richtig.
Danke für die Tipps, werd ich mir anschauen.

Viper780

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Oh stimmt das andere ist ja Qnap - my bad.

COLOSSUS

putzt hier nur
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Mein Schwiegervater hat jetzt irgendeine kleine Synology aus 2020.

BIST DU FERTIG IST DAS EIN SCHEISSTEIL!! :<

Aber abgesehen davon 8) - kann mir jemand eine OpenVPN-Serverkonfiguration (fuer irgendein OpenVPN auf einem nicht-DSM-System) und eine OpenVPN-Clientkonfiguration (fuer OpenVPN 2.3(!!) auf DSM 6.x) zeigen, die nachweislich miteinander funktionieren?

Master99

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Zitat aus einem Post von Master99
ahhh, mich hat das default-behaviour bei drag'n'drop in der file-station gerade wieder gefressen.

externe platte angehängt die ich backupen wollte, rübergezogen ins zweite fenster, 3h warten, passt backup fertig... NEIN!
weil standardmäßig werden die files verschoben und nicht kopiert, selbst wenns 2 verschiedene physische datenträger sind! :bash:

also nicht so wie es von windows oder mac üblich ist das daten kopiert werden wenns nicht auf dem gleichen volume liegen.

man muss also rechtsklick, copy... auswählen und pasten. eh machbar, klar - aber beim kopier oder verschiebevorgang steht auch nicht dabei was er gerade macht, d.h. wenn man sich nicht sicher ist ob man jetzt eh das richtig gemacht hat muss man eigentlich nochmal abbrechen, manuell überprüfen und evtl. gerade biegen und neu anfangen.

screenshot-2020-06-21-at-19-33-01_244724.png

ziemlicher schass und jetzt muss ich erst nochmal alles auf die primäre platte rüberkopieren...


// end rant

wie schauts hier eigentlich in der v7 aus, haben sie da was in der aktuellen beta verbessert/geändert?

Joe_the_tulip

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Ich habe eine DS920+, jetzt mit einer 5GBe NIC. Da installiert man den Aquantia AC111 Treiber als Paket. Leider muss man nach Reboots und Updates usw das Paket kurz stoppen und wieder aktivieren.

Bei anderen Treibern (Siehe "edit3") ist da anscheinend ein Kommando namens "modprobe" inkludiert.

Kann man das stoppen und starten des Pakets irgendwie automatisieren? Z.b. nach einem Reboot, beim Verbindungsverlust, nach einem Update,...

NiL_FisK|Urd

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Ja, kann man:

https://tech.setepontos.com/2018/03...a-terminal-ssh/

Musst nur im Task Scheduler ein entsprechendes skript nach dem boot einrichten.

Joe_the_tulip

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So ich hab jetzt ein Zeiterl gesucht, wie man am besten per SSH auf die Syno kommt.

Anleitung

Dann hab ich mit synoservice --list herausgefunden, dass mein Paket pkgctl-aqc111 heißt.

Mit "restart pkgctl-aqc111" kann ich die LAN-Verbindung neu starten und er verbindet sich auch wieder brav. Nur wie muss die Aufgabe ausschauen?

Ich mach im Aufgabenplaner:
Erstellen => Ausgelöste Aufgabe => Benutzerdefiniertes Skript

Dort dann
Name "lan3reboot"
Benutzer "root"
Ereignis "Hochfahren"

Häkchen bei aktiviert setzen.

Und bei Befehl ausführen schreib ich nur "restart pkgctl-aqc111" in eine eigene Zeile und sonst nichts?
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