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Corona Virus (COVID-19)

rad1oactive 25.01.2020 - 07:52 1253529 15747 Thread rating
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DKCH

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Public-Health-Experten sind die Sozialwissenschaftler unter den Medizinern.

muhaha, ein schöner burn

eitschpi

alles wird gut
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Ziemlich schade, wie der Typ das Fach bloßstellt. Das Institut in Graz ist jetzt eine Lachnummer. Es war aber interessant zu beobachten, dass in den letzten zwei Jahren vor allem Public Health Experten aus der Medizin ihre Ahnungslosigkeit mit größtem Selbstvertrauen öffentlich rausposaunen mussten. Die aus den anderen Fächern sind da eher zurückhaltend. Das mag daran liegen, dass Ahnungslosigkeit mit größtem Selbstvertrauen rausposaunen ein fixer Bestandteil von Medizincurricula ist.

Valera

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Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass Infektionskrankheiten eine Myokarditis = Herzmuskelentzündung hervorrufen können. Dies ist eine Folge der Immunreaktion des Körpers und wird durch anstrengende Tätigkeiten = Belastung des Herzens zB bei sportlichen Training begünstigt. Dh. sollten Symptome einer Infektionskrankheit auftreten (ZB Fieber) ist sportliche Tätigkeit einzustellen bzw unter sportärztlicher Überwachung auf ein Minimum (Regenerationstraining) zu reduzieren.
Bekannt ist auch, dass dies auch Lebendimpfungen betrifft die einen Befall der Zellen auslösen, und damit eine "kleine Infektion", auf die ebenfalls nicht nur eine Antikörperreaktion des Immunsystems erfolgt, sondern auch eine zelluläre Immunantwort.

Nicht so bekannt ist, dass Vektor- und mRNA Impfungen ebenfalls eine zelluläre Immunantwort auslösen. Das geschieht durch den "Befall" der Zelle, also die Zelle wird benutzt um ein Protein - ein Teil des Virusproteins - an der Zelloberfläche zu präsentieren. Im Gegensatz zu einer Lebendimpfung bzw einer Infektion ist es dann aber Ende Gelände, das Virusprotein kann keine weitere Zelle befallen.

Ein Teil der Theorie ist daher, dass es sich noch nicht genügend herumgesprochen hat, dass nach einer Vektor- , mRNA (und in weiterer Folge DNA-) Impfungen unbedingt 1-2 Tage nur körperliche Anstrengungen von niederer Intensität erlaubt sind und dass bei Auftreten von Symptomen bis zum Abklingen ebenfalls keine besonderen körperlichen Anstrengungen erfolgen sollen.

Ein zweiter Punkt könnte sein, dass Covid möglicherweise eine ~10x höhere Wahrscheinlichkeit hat, dass Komplikationen mit Myokarditis auftreten, als andere Infektionskrankheiten.
https://healthcare-in-europe.com/de...l-entdeckt.html
Das ganze ist derzeit noch sehr am Anfang der Forschung und es steht hier bitte ein großes - sehr großes - könnte. Je nachdem was genau der Auslöser dafür ist, und je nachdem ob dieser Auslöser auch in den Impfstoffen vorhanden ist, und wenn ja wie viel kann dann natürlich auch ein Impfstoff ein größeres Risiko haben als ein anderer vergleichbarer Impfstoff.

Aber auch hier wiederum (vergleiche auch die Thrombose bei Covid Erkrankungen und Nebenwirkung bei einer Impfung) ist dies nicht eine Nebenwirkung eines Inhaltsstoffes des Impfstoffes, sondern eine "Nebenwirkung" des Erregers und ist damit nicht von der Krankheit abzukoppeln.

Das spricht wiederum für eine Impfung, denn eine Myokarditis die selbst bei allen Vorsichtmaßnahmen durch eine Covid Impfung ausgelöst werden könnte, wäre bei einer Infektion mit dem Erreger weitaus heftiger verlaufen und eine zusätzliche Komplikation zu einer Erkrankung gewesen.

Manche Länder stellen jetzt statistische Unterschiede bei verschiedenen Impfstoffen fest und ziehen daraus Konsequenzen. Da es verschiedene Impfstoffe gibt, kann man das machen. Ob es sinnvoll ist, kann man natürlich diskutieren, aber ich denke solange es Alternativen gibt solange kann man andere Impfstoffe zurückstellen, bis etwas mehr Licht in der Sache da ist.

In der Forschung hat sich aber mittlerweile herausgestellt, dass Covid neben den bekannten Symptomen der Lunge auch andere schwere Komplikationen hervorrufen kann:
Covid ist nervengängig: Geschmacksverlust, Überwinden der Blut-Hirnschranke.
Covid ist gefäßschädigend: Thrombosen bei Erkrankung
Covid könnte die Herzmuskel schädigen und darin persistieren. Siehe oben und https://healthcare-in-europe.com/de...ig-schaden.html

Abgesehen von den Symptomen der Erkrankung der Atemwege und der Lunge reicht jede einzelne weitere bis jetzt mögliche "Nebenerscheinung", das ich das sicher nicht haben will. :|

Eine grundsätzliche Diskussion ob Impfung oder nicht ist hier nicht zielführend. Das könnte man machen, wenn man diskutiert ob eine Krankheit in Asien eventuell nach Europa überschnappen könnte, aber nicht wenn die Krankheit hier ist, nicht wenn die WHO eine Pandemie erklärt hat etc blabla. Jetzt ist das Risiko da, und man kann es nicht auf 0 reduzieren sondern nur so weit wie möglich minimieren und das geht - wenn man von der totalen persönlichen Isolation absieht - nur mit einer Impfung.

eitschpi

alles wird gut
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Wunderschöne Schwurbelei. Magst Du vielleicht trotzdem noch drauf eingehen, welche Impfungen offlabel nach Gewicht verabreicht werden und warum, wenns nicht auf das Gewicht sondern auf die Reife des Immunsystems ankommt?

Valera

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Zitat
Wunderschöne Schwurbelei.
Was soll das? Wenn ich mich unverständlich ausgedrückt haben sollte, dann bitte ich um entsprechendes konstruktives Feedback.
Zitat
Magst Du vielleicht trotzdem noch drauf eingehen, welche Impfungen offlabel nach Gewicht verabreicht werden und warum, wenns nicht auf das Gewicht sondern auf die Reife des Immunsystems ankommt?
Derzeit in Europa Corminaty bei 5-12 jährigen. :) Es tut mir echt leid, dass ich nur ab und zu hier hereinschaue und nicht ständig auf alles antworten kann.
Die Reife des Immunsystem ist natürlich wichtig und wird in der Impfforschung natürlich berücksichtigt. Aber wie man zB bei Corminaty gesehen hat, fällt das in diesem speziellen Fall ab 5 Jahre nicht ins Gewicht. Bei 0,5 -5 Jahre wird vorraussichtlich mit 10% der Menge für Personen ab 12J eingereicht. Hier sieht man dann schon einen Einfluß der Reife des Immunsystems bzw der Aggressivität des Immunsystems bei Säuglingen und Kleinkindern.

Apropos Aggresivität: Was verschafft mir die Ehre deiner Aggression?

charmin

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Zitat aus einem Post von eitschpi
Wunderschöne Schwurbelei.

Das muss echt nicht sein.

eitschpi

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Zitat aus einem Post von Valera
Zitat von eitschpi
Bei Impfungen geht man nicht nach Gewicht.
Normalerweise natürlich nicht. Bei off-label use ist es international üblich. In diesem Fall aber eigentlich unerheblich, da die Dosierung ja bereits bekannt ist.

Zitat aus einem Post von Valera
Zitat von eitschpi
Magst Du vielleicht trotzdem noch drauf eingehen, welche Impfungen offlabel nach Gewicht verabreicht werden und warum, wenns nicht auf das Gewicht sondern auf die Reife des Immunsystems ankommt?
Derzeit in Europa Corminaty bei 5-12 jährigen.
Was jetzt, ist das Gewicht bei COVID offlabel jetzt unerheblich weil die Dosierung ja bereits bekannt ist oder geht man derzeit in Europa Comirnaty bei 5-12 jährigen nach Gewicht? Was genau soll das? Warum sollte dieser Stil Lust auf eine Diskussion machen? Du bist ein MightyMaz auf Akademikerniveau. Du hattest mehrere Chancen zu schreiben, dass das mit dem Gewicht Blödsinn ist, trotzdem schwurbelst Du weiter.

BiG_WEaSeL

Super Moderator
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bei aller inhaltlichen Diskrepanz, bleibt bitte sachlich sonst müssen wir einschreiten.

eitschpi

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Sorry.

MightyMaz

Addicted
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Zitat von eitschpi
Das mag daran liegen, dass Ahnungslosigkeit mit größtem Selbstvertrauen rausposaunen ein fixer Bestandteil von Medizincurricula ist.

Gut dass ich das nicht geschrieben habe :)

Zitat von eitschpi
Du bist ein MightyMaz auf Akademikerniveau.

Meine halbe Verwandtschaft besteht aus Medizinern (darunter 2 emeritierte Professoren und ein Hausarzt). Die andere Hälfte sind oder waren Lehrer und ich hab sogar auch mal ein Studium abgeschlossen. Damit bin ich zumindest akademisch vorbelastet. ;)

11Fire01

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wie viel mRna relevantes gen-technik wissen bekommen überhaupt die normalen mediziner/allgemein-mediziner mit in einem studium/arbeitsleben?

stelle mir das im vergleich immer so vor, wie wenn ein elektrotechnik student/techniker vom quantum computer anfängt zum reden. so nutzlos, wie ein stein im schuh, wenn der nicht in dem feld arbeitet und nur die vermittelten dokumentation vom hersteller abliest :-p

hätte mich echt mal interessiert, aber sowas kann ich schlecht meinen hausarzt direkt fragen XD
Bearbeitet von 11Fire01 am 11.10.2021, 16:29

NieWieder

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Als ob das irgendeine Rolle spielt. Bekanntlich sind doch alle Ärzte Götter in Weiß und dementsprechend unfehlbar. Zumindest so lange sie nicht ausscheren und es wagen eine andere Meinung als die Masse an Medizinern zu vertreten. Dann sind sie selbstverständlich Lügner, heute sagt man halt "Schwurbler".

Dabei spielt es zum Glück auch nicht die geringste Rolle von wem sie bezahlt oder unterstützt werden. Wenn beispielsweise ein Arzt für ein Wochenende zu einem Treffen im fünf Sterne Hotel inkl. Essen, Wein und ein paar Runden Golf eingeladen wird, kann das unmöglich irgendeinen Einfluss auf die Einstellung zum Finanzier und dessen Produkten haben. Bekanntlich sind Mediziner niemals durch irgendetwas beeinflussbar, was nicht auf reiner Wissenschaft basiert.

Auch in der Forschung ist es komplett auszuschließen, dass finanzielle Interesse auch nur die geringste Rolle spielen. Bekanntlich werden Forschungen in allen Bereichen, inklusive der Medizin, primär über öffentliche Mittel (Steuern) finanziert. Dementsprechend lohnt es sich auch niemals in wissenschaftlichen Papers einen Blick auf die Seite(n) zu werfen auf denen angegeben ist wer die Arbeit finanziert hat. Und selbst wenn dort steht, dass beispielsweise Philip Morris eine Studie zu den Folgen des Rauchens bezahlt hat kann das getrost ignoriert werden. Da eben ausnahmslos alle Wissenschaftler komplett unabhängig sind.
Dass es sowas wie so genannte Drittmittel überhaupt gibt ist eindeutig eine Verschwörungstheorie die von Schwurblern in die Welt gesetzt wurde. Noch unrealistischer ist jedoch anzunehmen, dass es für Forscher leichter wäre die Karriereleiter zu erklimmen, wenn sie sich als besonders gute „Drittmittelwerber“ anstellen. Wie bereits gesagt, ist nämlich komplett auszuschließen, dass dies überhaupt je passieren könnte.
Bearbeitet von NieWieder am 11.10.2021, 18:33 (typo)

Dargor

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Extra für das Geschwurble angemeldet, nice!

whitegrey

Wirtschaftsflüchtling
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Auch nice: 'Mein' Hamburger FlixBus Fahrer heute hat bei der Einstiegskontrolle als ich ihm den Impfpass gezeigt habe mit 'Ernsthaft? Du hast dich wirklich impfen lassen? Wieso? Du bist doch jung - da sterben doch nur alte Menschen daran!' geantwortet... Nachdem die Fahrt etwas länger dauert hab ich eher lapidar mit 'ich will's nicht riskieren' geantwortet um mich nicht auf längere Diskussionen einlassen zu müssen... Die Regeln wurden eh befolgt - Maskenpflicht im Bus und so... Wobei er genau genommen bei der Durchsage extra erwähnt hat, dass Essen und Trinken von der Maskenpflicht ausgenommen ist und er nicht kontrollieren wird wie lange jemand für seine Brotzeit braucht...

Naja, ich denk mir meinen Teil und halte mich an 'meine' Regeln - habe das Glück, dass ich bei meiner Arbeit fast täglich gratis Testen kann (auch in DE wo die Selbsttests afaik teils schon kostenpflichtig sind)...

thachriz

in between
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Zitat aus einem Post von NieWieder
...

Dabei spielt es zum Glück auch nicht die geringste Rolle von wem sie bezahlt oder unterstützt werden. Wenn beispielsweise ein Arzt für ein Wochenende zu einem Treffen im fünf Sterne Hotel inkl. Essen, Wein und ein paar Runden Golf eingeladen wird, kann das unmöglich irgendeinen Einfluss auf die Einstellung zum Finanzier und dessen Produkten haben. Bekanntlich sind Mediziner niemals durch irgendetwas beeinflussbar, was nicht auf reiner Wissenschaft basiert.

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Ich arbeite seit über 10 Jahren in dem Bereich und habe recht viel mit Ärzten zu tun. Momentan für einen großen amerikanischen Medizinproduktehersteller. Das war vielleicht irgendwann mal so, aber mittlerweile sind die Regeln so streng, da gibts keine Möglichkeiten mehr für fünf Sterne, viel Wein (gibt sogar eine eigene Alkohol Policy), Golf oder Ähnliches...
Natürlich gibt es in gewissen Bereichen Zusammenarbeit, Vorträge die entlohnt werden, Studien usw., aber die Regeln sind echt streng und es ist alles klar geregelt. Kann natürlich nur für meinen Arbeitgeber sprechen und schwarze Schafe gibt es überall, aber im Großen und Ganzen ist das so der Fall.

Ich weiß, Big Pharma (oder wie auch immer man es nennen möchte) ist immer böse, aber ohne würden wir teilweise auch ganz schön blöd dastehen und hätten nicht die Lebenserwartung, die wir heute haben...
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