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Einkommensschere Mann/Frau, Gleichberechtigung

schizo 18.09.2014 - 00:39 59472 588 Thread rating
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xaxoxix

Dagegen da eigene Meinung
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bin gespannt wann die 50% Frauen dann am bau kommen für Schwerstarbeit

Innovaset

blu.
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In meiner (ex) Branche hattest dann 50% weniger Bewerber :D

xaxoxix

Dagegen da eigene Meinung
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vorallem, die 50% würden dann ja auch bedeuten, dass ein typischer frauenjob (wenn man das heute noch so nennen darf ohne eins aufs mal zu bekommen) mit 50% männern zu besetzen ist

shad

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na an sowas wird a sicher ned gedacht, es wird zwar gern gleichberechtigung geplärrt aber da werden eigtl. nur die rosinen rausgepickt wie scho immer, oder wollen sie auch gwd bzw zivi machen ? ( ohne es zu lesen ich glaubs kaum )

quake

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Bin das Thema auch schon satt.
Fakt ist dass es einer Frau in Österreich sehr gut geht.
Frauen haben auch die Möglichkeit in technische Berufe einzusteigen und verdienen da genau gleich viel wie ein Mann. Obwohl sie sicherlich nicht für alle Tätigkeiten geeignet sind.
Und vom Kinder Thema braucht man gar nicht erst anfangen. Dort kriegt Frau mehr als genug Geld, sei es vom Vater oder eben auch vom Staat.
Wohin genug Väter nicht mal mehr Geld haben, um sich ne Wohnung zu leisten.
Sry dass ich Abschweife...

Viper780

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Zitat aus einem Post von xaxoxix
vorallem, die 50% würden dann ja auch bedeuten, dass ein typischer frauenjob (wenn man das heute noch so nennen darf ohne eins aufs mal zu bekommen) mit 50% männern zu besetzen ist

Ja. Nur das ist auch jetzt kein echtes Problem.
Denn welche Berufe schweben dir da vor?

Zitat aus einem Post von quake
Bin das Thema auch schon satt.
Fakt ist dass es einer Frau in Österreich sehr gut geht.
Frauen haben auch die Möglichkeit in technische Berufe einzusteigen und verdienen da genau gleich viel wie ein Mann. Obwohl sie sicherlich nicht für alle Tätigkeiten geeignet sind.
Und vom Kinder Thema braucht man gar nicht erst anfangen. Dort kriegt Frau mehr als genug Geld, sei es vom Vater oder eben auch vom Staat.
Wohin genug Väter nicht mal mehr Geld haben, um sich ne Wohnung zu leisten.
Sry dass ich Abschweife...

Wenn ich das lese könnt ich nur kotzen!
Das ist leider sowas von falsch.
Frauen, gerade in techn. Berufen verdienen im Schnitt weniger als ihre Männlichen Kollegen. Ich sehs alleine hier in einer IT Tochter eines großen österr. Konzerns.
Meine Frau ist seit 2 Jahren arbeitslos und wird es auch die nächsten 2-3 Jahre sein obwohl sie sich bewirbt, gut ausgebildet ist, von ihren ehemaligen Arbeitgebern gelobt wird, flexibel ist, übliches Gehalt fordert,....
Enziges Problem sie wurde in der Probezeit schwanger und die Kollegen (bzw der Chef) ist drauf gekommen.
Tja und weißt du wieviel Geld sie bekommt? -> keinen Cent! länger als 6 Monate Arbeitslos, somit Notstand und da das Haushaltseinkommen "zu hoch" ist bekommt sie auch nichts. Aber ich bin jetzt bei weitem kein Großverdiener, haben eine nette Mietwohnung und ein kleines Kind.
Das mag alles bezahlt werden. Wahrscheinlich muss ich das Auto aufgeben
Bearbeitet von Viper780 am 03.10.2018, 18:11

xaxoxix

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Zitat aus einem Post von Viper780
Ja. Nur das ist auch jetzt kein echtes Problem.
Denn welche Berufe schweben dir da vor?

kindergärtnerin/erzieherin , hebammen, stewadess, krankenschwester, nonne (ist das ein beruf oder ne berufung), pharmazetin,pka in der apo, artzhelferin, konditorin, köchin, allgemein kauffrau.... whatever, gibts denk ich genug und das ist generell auch in ordnung

typisch wenns verhältnismässig wenig(er) um (schwer)körperliche, als auch eher weniger hoch technische - sondern soziale kompetenzen geht (und das haben die frauen evolutionsmässig schon besser drauf als wir männer)

und nein frauen verdienen beim gleichen job noch immer häufig weniger als männer


kleiner edit noch - ich kanns absolut verstehen, warum bei bestimmten jobs frauen nicht so gerne genommen werden - und seih es nur deswegen weil dich als mann der chef besser "zur sau machen kann" als ne frau - denn da ist er gleich mit anderen konzequenzen konfrontiert
Bearbeitet von xaxoxix am 03.10.2018, 18:28

Hansmaulwurf

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Zitat aus einem Post von xaxoxix
typisch wenns verhältnismässig wenig(er) um (schwer)körperliche, als auch eher weniger hoch technische - sondern soziale kompetenzen geht (und das haben die frauen evolutionsmässig schon besser drauf als wir männer)
Aber genau deswegen ist imho gerade bei Chefetage und Politik eine 50/50 Quote etwas das uns sooo viel weiter bringen könnte. (Abgesehen davon das ich technisch schwachsinn finde, weil ich genug Frauen kenne die sehr wiff sind, aber niedrig gehalten wurden. Bzw. natürlich auch einige die technisch gut waren und gefördert wurden, aber kämpfen mussten alle)


Zitat aus einem Post von xaxoxix
und seih es nur deswegen weil dich als mann der chef besser "zur sau machen kann" als ne frau - denn da ist er gleich mit anderen konzequenzen konfrontiert
Das ist aber (sorry nicht auf dich bezogen) ein vollkommen asoziales Argument und insofern imho irrelevant. Der Chef soll überhaupt niemanden zur Sau machen..

xaxoxix

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Zitat aus einem Post von Hansmaulwurf
Aber genau deswegen ist imho gerade bei Chefetage und Politik eine 50/50 Quote etwas das uns sooo viel weiter bringen könnte.

Das ist aber (sorry nicht auf dich bezogen) ein vollkommen asoziales Argument und insofern imho irrelevant. Der Chef soll überhaupt niemanden zur Sau machen..

ich hatte vor langer it das privileg eine weibliche chefin zu haben, "der" bisher beste chef den ich bisher hatte - von dem her - seh ich nicht anders als du

ob es assozial ist oder nicht - es IST realität, es wird auch so gelebt - ist es fair - nein (es ist eine kopfsache - nichts was argumentierbar wäre)

Hansmaulwurf

u wot m8?
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Zitat aus einem Post von xaxoxix
ob es assozial ist oder nicht - es IST realität, es wird auch so gelebt - ist es fair - nein (es ist eine kopfsache - nichts was argumentierbar wäre)
Ja eh, ist aber auch ein Symptom von "toxic workplace" wo ich, auch im Sinne des vorigen Arguments glaube, das da Frauen eher gegensteuern und zu einer "freundlicheren" Kultur in Unternehmen beitragen können wenn man sie denn lässt und hoffe das der cholerische Chef irgendwann mal mehr oder weniger Geschichte ist.

Viper780

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Zitat aus einem Post von böhmi
Ich darf noch einmal freundlich auf meinen moderativen Post hinweisen, bevor ich es persönlich nehme und nach den Konsequenzen wieder gejammert wird.

Siehe: https://clockers.at/p3925285

Ich versteh dich, aber "da drüben" jetzt auf einen post hier zu verweisen bringt nichts. Dürfen wir dich bemühen um diese in den anderen Thread zu bekommen? (dieser Post darf sich dann selbst zerstören)

Jackinger

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Zitat aus einem Post von JDK
Kommt auf die Branche und den Posten an, oder nicht?
das stimmt schon, eine generelle quote über alle bereiche ist vermutlich wenig zielführend, dennoch ist es doch zumindest seltsam, dass frauen in aufsichtsräten und führungspositionen so unterrepräsentiert sind.. find schon, dass da was aufgebrochen gehört und wünsche mir diesbezüglich jedenfalls zumindest alle heiligen zeiten eine debatte.

dass sich mit der jetzigen regierung etwas bewegen wird, halt ich persönlich für ausgeschlossen.. die unterstützungserklärung ist daher aus meiner sicht (auch bzgl der quote) relativ schmerzfrei leistbar :)
Bearbeitet von Jackinger am 03.10.2018, 21:48

JDK

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Das kommt eh mit der Zeit. Frauen sammeln in "Männerdomänen" wie IT immer mehr Erfahrung und steigen in ihrer Anzahl, wodurch sich auch die Quote irgendwann von selbst ergibt, denke ich. Werden ja auch seit Jahren fleißig gefördert (Schulen, Unis und Fördertöpfe für die Industrie).
Hier zu sagen "ja es gibt zirka 50% Frauen in der Bevölkerung, also brauchen wir 50% weibliche Führungskräfte in der Firma", spiegelt in vielen Fällen nicht die Realität der Mitarbeiter- und Bewerbungsverteilung wieder. Mir persönlich ist eine natürliche Entwicklung dahin lieber, dann müssen sich die (Hausnummer) 80% männlichen Bewerber nicht verarscht vorkommen, dass 50% der Posten für 20% reserviert sind.

Deshalb bin ich auch gegen bedingungslose Quoten, abgesehen davon, dass ich als Unternehmer selber die Wahl haben will, ob ich jemanden aufgrund seiner Qualifikation einstelle und nicht aus Angst vor Sanktionen und Quoten.

Da kommen wir aber anscheinend auch auf keinen grünen Zweig. ;)
Bearbeitet von JDK am 03.10.2018, 22:21

Dune

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Hmm ich finde Quoten nicht toll. Am krassesten bin ich damit in RSA konfrontiert worden. Stichwort positive Diskriminierung. Aber was soll man machen in einem so kaputten Land nach der Apartheid?

Ich habe es trotzdem unterschrieben. Warum? Bei mir im Großkonzern arbeiten etwa 10-15% Frauen. Im Einkauf und auf Projektebene sind es mehr. Im Engeering und unter den Arbeitern wesentlich weniger. Da findet man Frauen fast nur als Assistentin oder Reisekostenabrechnerin. Um ehrlich zu sein waren mwine Beweggründe ziemlich egoistisch, ich möchte nicht nur mit wahnsinnigen Männern zusammenarbeiten. Weil egoegoego und Testosteron. In meiner Abteilung hatten wir zwei Frauen von etwa 45 Positionen. Okay eine Praktikantin gab es auch.

Das klingt jetzt archaisch, aber der Konzern versteht sich als modern und equalopportinutyemployer, wie man auf Neudeutsch sagt.

Ich denke die Realitäten sind so verfahren, dass es ohne Quoten gar nicht gehen kann. Siehe RSA.

HaBa

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Dr. Funkenstein
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Das schöne Gefühl wenn das eigene Kind von einer Frau operiert wird nachdem sich die Sozialromantiker durchgesetzt haben....

Und weils schon erwähnt wurde: dann aber bitte auch 50% bei den Maurern, Fleischhackern, Schalungsbauern, Dachdeckern, ...

Ich bin für gleiches Geld für gleiche Hacke, gleiche Chancen für alle (ja, aich Apache Kampfhubschrauber), Quoten sind aber was vom dümmsten das es gibt....

Du kriegst heute keine Pizza, die Quote ist voll, da hast dein Schnitzel...
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