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Lobautunnel

Dune 22.02.2007 - 17:42 23912 337
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nfin1te

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Zitat
Wien lässt S-Bahn-Ring prüfen
Der Schnellbahnring um Wien ist eine der zentralen Forderungen von NEOS Wien im Wahlkampf gewesen. Er fand auch im Koalitionsübereinkommen mit der SPÖ Platz. 2022 soll eine Prüfung des Projekts starten, mit einem schnellen Ergebnis ist nicht zu rechnen.

https://wien.orf.at/stories/3137529/

Um 2040 herum hamma dann sicher etwas fertig :D

Jedimaster

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Ah, das Äquivalent zur Donaubrücke in Mauthausen ... die ist ja auch schon seit 2015 im Bau !

https://www.meinbezirk.at/perg/c-po...ixiert_a1448942

NOT

Wurde gerade mal eben wieder verschoben und ich glaub 'Baubeginn' ist jetzt bei 2024 oder so ?

Seither gab es 3 Komplettsperren weil Renovierungsbedürftig weil ansonsten sofortige Stilllegung notwendig ... ich hoff mal das wird bis 2030 was .... Planungen fingen btw. 1980 an ... :D :D :D :D

kleinerChemiker

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Zitat aus einem Post von nfin1te
https://wien.orf.at/stories/3137529/

Um 2040 herum hamma dann sicher etwas fertig :D

Vielleicht einen Einreichplan

XXL

insomnia
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Ist halt auch kein einfaches Thema, hat ja beim Lobautunnnel auch ewig gebraucht bis da mal was feststand, man sieht aber dann wie schnell das auch abgesägt werden kann ...

rad1oactive

knows about the birb
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Zitat aus einem Post von nfin1te
https://wien.orf.at/stories/3137529/

Um 2040 herum hamma dann sicher etwas fertig :D
Ja dauert sicher, aber ist imho eine gute idee.

verFehler

Bloody Newbie
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Spannend, im Jahr 2022, kurz nach "entgütiger" Entscheidung, vom Autobahnring gerade das letzte Stückerl nicht fertig zu bauen, prüft man einen Eisenbahnring um die Stadt.

Vielleicht sogar auch erst zum ersten Mal.

Hut ab an unsere Stadtplaner, dass diese auf so kreative Ideen kommen.

s4c

input overrun
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Die schlimmste Entwicklung ist eigentlich bestehendes Schienennetz abzubauen.

Es werden ja auch nicht Straßen abgesperrt oder abgetragen nur weil darauf zu wenige Autos fahren.

Schiene ist ja auch nicht grün, es ist nur grüner. Der Strom muss ja auch woher kommen.

Die falsche Politik ist es jedenfalls etwas zu verbieten und keine wirklichen Alternativen vorzulegen.
Es wurde halt damals verabsäumt rechtzeitig eine Alternative zur A23 zu bauen und durchs warten ists nicht besser geworden.

Menschen sind PKWs einfach zu sehr gewohnt, weil man ja auch nicht immer alles Öffentlich transportieren kann/will.
Wenn dann mal wieder jemand mit einer Matratze übersiedelt, beschweren sich alle.
Dabei müsste man solchen Menschen grundsätzlich danken.

Unterm Strich ist es traurig, dass es immer dikatorische Regime, dazu zähle ich auch Monarchien, braucht, damit Großprojekte wie Schienen-, Straßen- und Flugverkehrswege ausgebaut werden.

Mann muss ja ehrlich sein. Ohne den Habsburgern hätten wir keine Eisenbahn und ohne Hitler keine Autobahnen.
Zumindestens kann man das zusammenfassend so sagen.

Anstatt Infrastrukturen zu behalten wird auch in Wien ein Güterbahnhof nach dem anderen zu Alternativen-Hipster-Blöcken.
Ich denke die Menschen damals waren vorausschauend genug, das es zur Versorgung einer Stadt auch entsprechende Verladebahnhöfe im Zentrum vorort geben muss und nicht in der Peripherie.

Man wird noch um die für immer verlorenen Flächen weinen, die seit Jahrzehnten großzügig für Wohnzwecke "freigegeben" werden.
Bearbeitet von s4c am 08.01.2022, 05:31

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Zitat aus einem Post von s4c
Mann muss ja ehrlich sein. Ohne den Habsburgern hätten wir keine Eisenbahn und ohne Hitler keine Autobahnen.
Zumindestens kann man das zusammenfassend so sagen.
[OT]
Nein, mit dem Bau der Autobahnen wurde bereits VOR der Machtübernahme der NS in der Weimarer Republik begonnen,
die Nationalsozialisten setzten dies nur propagnatistisch um und verkauften es als ihre große Idee.
In Österreich wurden bis 1942 nur 16,8 km zw. der deutschen Grenze und Salzburg frei gegeben.
Wobei dazu gesagt werden muss, dass zw. Attersee und Melk (155 km Distanz) 60 km im Bau befindlich waren und ein paar kl. Baustellen Richtung Kärnten gab es ebenfalls.

Was einfacher zur NS Zeit war, waren die Übernahme/Enteignungen von Grund für die Autobahn.

siehe auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsautobahn
https://web.archive.org/web/2009100...ory/ab-alta.htm

zu den Habsburgern und Eisenbahn, naja, zum Umsetzen solcher Projekte braucht es die Zustimmung der Führung eines Staates,
egal ob in einer Demokratie, Monarchie oder Dikatur.
Zustimmen kann ich dir, dass es einfacher sein kann, eine Einzelperson, sprich König oder Diktator zu überzeugen, als ein Parlament, wobei dieses Pendel auch sehr leicht in die andere Richtung schwingen kann.

Nichts desto trotz bin ich überzeugt, dass die Demokratie, auch wenn diese oft mühsam und zeitaufwendig ist, die beste Staatsform die wir haben ist und Projekte mit dieser besser umgesetzt werden, als bei anderen Staatsformen.
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