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Österreicher sind Rassisten?

dosen 16.04.2009 - 11:39 59390 947 Thread rating
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d3cod3

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unvorstellbar dass jemand über den tellerrand schauen kann, oder?

fatmike182

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@ Hampti
ich glaube nicht, dass Ö so ein massives Problem mit Migrationsströmen hat, ist also meine generelle Einstellung. Halte also die ganze Debatte um Kleinkriminalität für aufgebauscht & irrational im Verhältnis zu den Kosten, die hinterlassen, die diese Meldungen eigentlich aufbauschen.
Va. find ich in dem Thread die Meinung von DAO so beispielhaft, weil sie zeigt, wie schön man damit leben kann, ohne schlechtem Gewissen Leute passiv auszubeuten (Produkte auch China, Rohstoffe aus Afrika, Arbeiter aus Osteuropa,… ) & denen dann trotzdem noch die Türe vor der Nase zuhaut, wenn die nur einen Kleinstanteil davon haben wollen.

Hampti

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Zitat von d3cod3
unvorstellbar dass jemand über den tellerrand schauen kann, oder?

wennst nichts gescheites zum schreiben hast dann lass es bitte. das war von mir nur eine normale frage und ich wollte einfach darauf eine antwort haben. zum glück hat er sie verstanden und nicht so einen useless post abgelassen.

@fatmike: interessante herangehensweise an dieses thema. hab da auch etwas für mich interessantes rauslesen können.

dosen

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Zitat von Hansmaulwurf
Na klar, die meisten die sozial verlieren sind integrationsunwillig und haben deswegen verloren, die schönen Schubladen machen das leben scho einfacher oder? :rolleyes: Gut das die supersauberen Österreicher genau solchen Leuten noch mehr Geld ausm Taschl ziehen, weil irgendwer muss ja die Löcher von Hypo + Co wieder zustopfen, die enstehen wenn die Gelder in der Elite verteilt werden..

Könnte nicht sein das der Vater Bauhackler ist, die Mutter als Putze arbeitet und keiner aus der Spirale rauskommt (wieviel %, 80? enden in der selben Einkommensschicht wie die Eltern). Wenn deine Perspektive ist das du eine Lehrstelle kriegst, wo du rausghaut wirst wennst fertig bist und nachher von vielen Österreichern behandelt wirst als wär das einzige wozu du nützlich bist Dürum wickeln und Mauern verputzen ist( schwarz bezahlt versteht sich) wunderts mich nicht wenn sie keinen Respekt haben.
(nicht wundern ungleich gutheißen bevors mir wieder wer in den Mund legt)

Lustig das du gerade Bauhackler und Putzfrau ansprichst. So ein Pärchen kenne ich sogar. Er als Elektriker meist am Bau, sie halbtags Putzfrau und 2 Kinder. Die sind bis jetzt noch nie einbrechen oder stehlen gewessen. Und der Schmäh dran is das die Mutter vom Elektriker sogar aus Kroatien kommt und mit ihm wie er klein war nach Österreich gekommen ist. Die Mutter hat noch einen merkbaren Akzent, er spricht wie ein Österreicher.
So, jetzt bin ich auch mit den vorzeige Ausländern angetanzt, jetzt könnten wir wieder zurück zur Realität kommen.

Ausserdem hab ich nicht auf Kriminalität angesprochen sondern auf die Integrationsunwilligkeit und die dadurch entstehende Armut. Und ums klar zu stellen: Es geht nicht um Ausländer. Es sind meist Österreicher (weil hier geboren) die nicht mit Muttersprache Deutsch aufwachsen. Problem an der Sache ist das diese Kinder oft bis zur Schule fast kein Wort Deutsch sprechen. In der Schule ist man in 9 Jahren nicht fähig diesen Kindern Deutsch zu lernen. Zumindest nicht soweit das sie 2 gerade Sätze hintereinander rausbekommen.
So versuchen sie dann einen Job zu bekommen, Lehre ist meist unmöglich. Welcher Arbeitgeber will einen Jugendlichen den er nicht versteht, mit schlechten Noten und der mit ziemlicher Sicherheit die Berufsschule nicht schaffen wird?
Bleibt nur ein schlecht bezahlter Hilfsarbeiterjob der nicht gerne gemacht wird.

WONDERMIKE

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Zitat von AdRy
troll wo anders du gutmensch :rolleyes:

http://www.youtube.com/watch?v=H_BZi-uVp9k#t=10m50s
bitte 1 Minute lauschen

Zitat von DAO
jeder soll hin duerfen wohin er will, sagt ja keiner was dagegen.

nur soll jeder nur das nutzen duerfen wofuer er selbst was getan hatt.

einzahlen in den pot und dann nutzen.

das klingt für mich wie aus einer anderen Welt... so als ob "wir" wirtschaftlich besser dastehen weil wir mehr geleistet haben :) die Wahrheit ist doch, dass wir noch gut dastehen weil andere in Armut leben und chancenlos ihre Ausbeutung durch uns ertragen müssen

bezüglich Kostenvergleich: ich möchte nicht wissen wieviele pöse Nestbeschmutzer sich dieses Land leisten könnte wenn Grasser und die anderen Räuber mal alles auf einen großen Haufen schmeißen würden

fatmike182

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@dosensteck
meine Schwester ist Volksschullehrerin im 10 Bezirk, erwartbar hoher Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund & leider manche wenige auch aus sehr patriachalischen Elternhäusern (-> Mutter Hausfrau, wenig Notwendigkeit Deutsch zu sprechen*). Das bzgl Deutschkenntnisse stimmt also leider, aber in seltenen Fällen & bessert sich sehr rapide.
Deutsch lernen ist auch nicht das große Problem, da man die Sprache eh später oft genug anwenden kann. Problematisch ist va das, was man parallel verpasst. An dieser Stelle wären Zweitlehrer, als sprachliche Vermittler ein Vorteil.

*ich kenne auch zwei japanische Familien, die seit 30 Jahren in Wien sind & 2 bzw 3 Kinder großgezogen haben, deren Mütter aber ebenfalls wg patriachalisch-traditionellem Kontext nicht wirklich gut deutsch kann. Sicher ist Religiosität ein großer Faktor, aber würde das nicht nur auf streng muslime Familien beziehen. (meine Mutter war auch lange Hausfrau, meine Oma so oder so; sprich: hätte bei mir in einem anderen Land ähnlich enden können)
Bearbeitet von fatmike182 am 06.10.2011, 23:13

Hampti

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denke nicht dass es in einem anderen land aehnlich werden haette koennen da
1. oft eine teilweise beherrschung der landessprache vorrausgesetzt wird und
2. du sonst ziemlich sicher sogut wie nirgends die hilfestellungen bekommst dass du garnicht in den zwang kommst die sprache zu erlernen. ich meine wo gibts sowas heutzutage dass auf den aemtern usw. schon alles in zig sprachen aufliegt (und da meine ich nicht die am oefftesten gesprochenen wie indisch, englisch, russisch und chinesisch bzw kantonesisch)

WONDERMIKE

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in Kanada geht einer mit dir mit und hilft bei Behördengängen etc ;) sowas gäbs in Österreich nichtmal für den größten Wunderwuzzi..

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Zitat von WONDERMIKE
in Kanada geht einer mit dir mit und hilft bei Behördengängen etc ;) sowas gäbs in Österreich nichtmal für den größten Wunderwuzzi..

zuerst mal legal einwandern können, dann händchenhaltend zum amt
http://de.wikipedia.org/wiki/Kanada...nderungspolitik

ftp.

HaBa

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Zitat von WONDERMIKE
in Kanada geht einer mit dir mit und hilft bei Behördengängen etc ;) sowas gäbs in Österreich nichtmal für den größten Wunderwuzzi..

The art of trolling ... :D

Als ob man Kanada mit Österreich vergleichen könnte; wenn bei uns nur "skilled workers" etc. antanzen würden statt Balzkünstlern und Gütertouristen könnte man die auch jeweils beim Amtsgang begleiten.


Nachdem die Realität aber etwas anders aussieht: Begleitet werden viele, sogar zum Amt, aber nicht gaaaaaanz so ...



Wer für alles offen ist ist einfach nicht ganz dicht ;)

DAO

Si vis pacem, para bellum
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haben sich meine gewünschten aufnahmebedingungen so krass von den kanadischen unterschieden ?

btw: keiner meiner onkel wollt in die usa.
australien war deren gewünschte destination.
hat darin "geendet" das durch mitgebrachtes geld (um sich selbst zu versorgen) und dank viel harter arbeit (ja auch dort fließt kein honig) was erreicht wurde und meine verwandten dort von angestellten zu arbeitgebern wurden mit der zeit.
geschenkt wurde dort niemanden was.
alle sprechen perfekt englisch und einige können dafür halt noch deutsch als beigabe.
wobeis lustig is wenns mitten im deutschen satz englische wörter verwenden :)

dosen

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Zitat von fatmike182
aber würde das nicht nur auf streng muslime Familien beziehen. (meine Mutter war auch lange Hausfrau, meine Oma so oder so; sprich: hätte bei mir in einem anderen Land ähnlich enden können)

Da hast du recht. Hab aber bewusst nicht auf Muslimische Familien angesprochen. Oft ist es zwar bei diesen Familien so, sind aber nicht die einzigen die Integrationsprobleme haben.

HaBa

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Zitat von dosensteck
Da hast du recht. Hab aber bewusst nicht auf Muslimische Familien angesprochen. Oft ist es zwar bei diesen Familien so, sind aber nicht die einzigen die Integrationsprobleme haben.

Piefke auf Mallorca haben ebenfalls Integrationsprobleme ;), das ist aber nur ein kleiner Teil des Problems => welchen Glauben mein Nachbar hat und welche Sprache er spricht ist mir vollkommen egal, für mich sind die wichtigen Indikationsfelder "hält sich an gesetzlichen Regeln" und "hält sich an den moralischen Grundkonsens", zweiteres bringen nona viele Franz-Himmelfreundpointner-Österreicher auch nicht hin, aber die werden wir auf keinen Fall wieder los, den frauenverachtenden analphabetischen Kurdenprinzen (damits nicht immer die Türken sind :D) der 8tfach vorbestraft ist können wir aber wieder loswerden.

Und jetzt bitte alle aufzeigen die z.B. irgendwelche Schläger im Wohnhaus haben wollen!

WONDERMIKE

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Zitat von HaBa
The art of trolling ... :D

Als ob man Kanada mit Österreich vergleichen könnte; wenn bei uns nur "skilled workers" etc. antanzen würden statt Balzkünstlern und Gütertouristen könnte man die auch jeweils beim Amtsgang begleiten.


Nachdem die Realität aber etwas anders aussieht: Begleitet werden viele, sogar zum Amt, aber nicht gaaaaaanz so ...



Wer für alles offen ist ist einfach nicht ganz dicht ;)

bei uns werden wohl nur Asylanten begleitet, und dann aber auch nicht wirklich von staatlichen Organisationen denk ich mir

was mich ärgert: für besagte Wunderwuzzis ist überhaupt keine Unterstützung oder eine Art Prozess vorgesehen.. der staatliche Unwillen sich mit Zuwanderung auseinanderzusetzen trifft also nicht nur die armen Trottel

that

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Zitat von WONDERMIKE
in Kanada geht einer mit dir mit und hilft bei Behördengängen etc ;) sowas gäbs in Österreich nichtmal für den größten Wunderwuzzi..

Das übernimmt üblicherweise die Firma, die den Wunderwuzzi "importiert" hat.
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