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Wählbarste Partei 2014?

Nico 22.09.2014 - 08:44 9786 100 Thread rating
Wählbarste Partei in Österreich 2014?
BZÖ
FPÖ
Grüne
SPÖ
ÖVP
KPÖ
Neos
Piraten
andere
keine
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rad1oactive

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ja es muss halt amal wirklich kleschn bevor sich was ändert, die wirstschaftskrise hat leider nicht gereicht ...

@topic: auch wenn ich mich in letzter zeit immer wniger mit gewissen themen identifizieren kann, bleibts trotzdem auch für mich die einzig wählbare alternative: grün

davebastard

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ich würd mich ja prinzipiell auch die kpö gut finden aber es ist halt leider eine verschenkte stimme. da fehlts einfach an zuvielem dass die jemals reinkommen würden.
somit bleibt als einzige alternative grün

Nico

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hmm schon interessant wie wenig die 2 großen hier abbekommen, dass sogar eine fpö das geringere übel ist :eek:

HUJILU

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Zitat von davebastard
ich würd mich ja prinzipiell auch die kpö gut finden aber es ist halt leider eine verschenkte stimme. da fehlts einfach an zuvielem dass die jemals reinkommen würden.
somit bleibt als einzige alternative grün
Das ist eben das Problem - jeder denkt, "das bringt eh nichts also wähle ich sie nicht" => dadurch gibts halt weniger Chancen für diese Partei.

InfiX

she/her
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leider hängt die KPÖ irgendwie an ihrem namen, solltens wie in deutschland machen und sich einfach "Linke" o.ä. nennen, allein dadurch könntens sicher schon eine menge stimmen gewinnen, der jetzige name ist einfach zu negativ behaftet bei uns.

die neos repräsentieren für mich genau das was das übel auf der ganzen welt ist, no thanks. :x

HUJILU

Parkplatzrunner
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Hält die FP Wähler auch ned davon ab die Partei zu wählen :p Aber ja, die wählen sie mehrheitlich vermutlich genau deshalb.

InfiX

she/her
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naja "freiheitlich" seh ich jetzt nicht irgendwie als negativ behafteten begriff (ausser durch die FPÖ selbst natürlich :D) ...wäre ja eigentlich was positives.

hynk

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Bin in letzter Zeit immer weider mal wegen einem Verwandten in der Neosphäre (... Das Volk hat gesprochen...) und bekomm dort immer wieder mit, dass Privatisieren und Gewerkschaften abschaffen ein interner Running-Gag sind, weil die anderen Parteien darauf so herumreiten. Man darf in so einem unorganisierten und noch unkoordinierten Haufen nicht alles was irgendeiner der vor der Kamera steht sagt für bare Münze nehmen. Dazu kommt auch, dass der Großteil der Leut die ich bei den Neos kenne, nichts mit Neo-Liberalismus am Hut haben. Fällt für mich auch unter schlecht gewählter Name.

Find deren Bemühungen in Richtung Bildung und besonders politische Bildung sehr gut und deswegen bekommens auch von mir eine Stimme, wenn der Anlass (die Position) und das Rundherum passt.
Bearbeitet von hynk am 23.09.2014, 14:42

Burschi1620

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Zitat von hynk
@SpikX
Bin in letzter Zeit immer weider mal wegen einem Verwandten in der Neosphäre (... Das Volk hat gesprochen...) und bekomm dort immer wieder mit, dass Privatisieren und Gewerkschaften abschaffen ein interner Running-Gag sind, weil die anderen Parteien darauf so herumreiten. Man darf in so einem unorganisierten und noch unkoordinierten Haufen nicht alles was irgendeiner der vor der Kamera steht sagt für bare Münze nehmen. Dazu kommt auch, dass der Großteil der Leut die ich bei den Neos kenne, nichts mit Neo-Liberalismus am Hut haben. Fällt für mich auch unter schlecht gewählter Name.

Find deren Bemühungen in Richtung Bildung und besonders politische Bildung sehr gut und deswegen bekommens auch von mir eine Stimme, wenn der Anlass (die Position) und das Rundherum passt.

aber das is doch das riesige Problem der Neos. Außer dem Duracellhaserl habens keine Kommunikation. Bei denen kauft man gewissermaßen die Katze im Sack. Populismus steht (vermutlich leider aufgrund der Konkurrenz) über Inhalten und im Endeffekt weißt dann nicht, was die Partei will, wenn sies nichtmal intern so genau wissen.

Und solche Leut brauch ich nicht im EU Parlament sitzen habem, die dann wohlmöglich für TTIP positiv abstimmen.

Bogus

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Warum heißen die Grünen eigentlich noch nicht 'GrünInnen'? :p

hynk

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Zitat von Burschi1620
aber das is doch das riesige Problem der Neos. Außer dem Duracellhaserl habens keine Kommunikation. Bei denen kauft man gewissermaßen die Katze im Sack. Populismus steht (vermutlich leider aufgrund der Konkurrenz) über Inhalten und im Endeffekt weißt dann nicht, was die Partei will, wenn sies nichtmal intern so genau wissen.

Und solche Leut brauch ich nicht im EU Parlament sitzen habem, die dann wohlmöglich für TTIP positiv abstimmen.

Kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Fürs EU Parlament haben sie auch meine Stimme nicht bekommen aus genau diesen Bedenken raus.
Neos versucht es eben in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Werd demnächst mal ein Bürgerforum von denen ansehn, weils mich einfach intressiert wie das bei denen so abläuft. Soweit ichs jetzt gesehn hab sind sie noch dabei ihre Linie auszuarbeiten. Ist eben noch eine junge Bewegung, die ihren Weg finden muss. Den Populismus den du erwähnst seh ich auch, aber auf der Gegenseite steht ein Streben für Transparenz, wo ihnen bisher noch keine Partei das Wasser reichen kann.
Meine Hoffnung für die Partei ist, dass die "Großen" die drin sitzen, den "Kleinen"nicht den Schneid abkaufen.
Bearbeitet von hynk am 23.09.2014, 15:20

Burschi1620

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Wenns das Problem mit den "großen" und "kleinen" nicht geben würd, könnt ich auch die SPÖ wählen, weil die sozialisitische Jugend eh voll ok ist. Aber so leicht ist das am Futtertrog dann wieder nicht seine Ideale durchzusetzen...

xaxoxix

Dagegen da eigene Meinung
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Demokratie und wann sie funktioniert ?

direkt nach einem Krieg - alles ist am Boden zerstört - alles muss neu aufgebaut werden - jeder hat Arbeit - die Steuern fliessen - die Politik hat noch keine Zeit sich zu streiten - sondern müssen schauen, dass das Land wieder nach oben kommt - man kann sich nicht in Büroktatie und Kackophonie verzetteln

Demokratie und wann das aufgetürmte Konzept von Gesetzen, Verordnungen, Ausnahmen von Verordnungen, Steuern, Besteuerung von Steuern, 50x mehr Beamtenapaarat als wir brauchen nicht mehr funktioniert ?

40, 50 Jahre später - deswegen - ist es *******egal welches Gesöcks gewählt wird - jeder Politiker ist daran interessiert noch soviel wie möglich herauszupressen fuers eigene Börserl

was fehlt ? längerfristige Konzepte, die auch ueber eine Legislaturperiode hinaus gelten und nicht von der nächsten Regierung wieder umgeboxt werden

solang die politiker zeit haben sich ueber frauenquoten und was weiss ich alles für schas den kopf zu zerbrechen, solang kann man dieses kasperltheather nicht mehr ernst nehmen

für mich würde kompetenz als 1stes, 2tes und drittes Kritierum stehen, dabei ist mir Geschlecht, Kopfbehaarung, Rasse, Nasenhaarlänge, .... etc sowas von egal ... ein Minister der vorher für Bildung zuständig ist und auf einmal für Verkehr zuständig ist oder sonstwas - Leute gehts noch ?

ich kenn keinen Betrieb wo jemand zuerst eine Fachkraft auf einem ganz bestimmten Gebiet war und von heut auf morgen in einem absolut anderen bereich auf einmal die Kompetenz hätt - Demokratie oder das was daraus gemacht wurde ist nicht mehr glaubwürdig.
Bearbeitet von xaxoxix am 23.09.2014, 15:44

t3mp

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Zitat von xaxoxix
Demokratie und wann sie funktioniert ?

direkt nach einem Krieg - alles ist am Boden zerstört -
Schau in die Schweiz...

pari

grml
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Zitat von hynk
@SpikX
Bin in letzter Zeit immer weider mal wegen einem Verwandten in der Neosphäre (... Das Volk hat gesprochen...) und bekomm dort immer wieder mit, dass Privatisieren und Gewerkschaften abschaffen ein interner Running-Gag sind, weil die anderen Parteien darauf so herumreiten. Man darf in so einem unorganisierten und noch unkoordinierten Haufen nicht alles was irgendeiner der vor der Kamera steht sagt für bare Münze nehmen. Dazu kommt auch, dass der Großteil der Leut die ich bei den Neos kenne, nichts mit Neo-Liberalismus am Hut haben. Fällt für mich auch unter schlecht gewählter Name.

Find deren Bemühungen in Richtung Bildung und besonders politische Bildung sehr gut und deswegen bekommens auch von mir eine Stimme, wenn der Anlass (die Position) und das Rundherum passt.

ja, irgendsoein blödsinn wie wasser privatisieren bleibt bei den leuten hängen. mich ärgert einfach die dummheit mancher leute. man kann ja vernünftig zu einer linken oder rechten position kommen, aber wenn dann nur mehr floskeln wie "alle korrupt" nachgeplappert werden, wirds mühsam.

wenn sich der staat um alles kümmern soll, dann brauch ich mich nicht über eine steuerquote jenseits von gut und böse aufregen. wenn ich daran denke, wieviel der arbeitgeber zahlt und der angestellte netto empfängt, und dann von dem übriggebliebenen auf die meisten güter und dienstleistungen nochmal 20% mwst anfällt, wird mir fast 2/3 von meinem einkommen weggenommen und ich kann nur mehr über mein wahlrecht darüber entscheiden, was damit passiert. natürlich profitier ich wieder davon (bildung, kv, pension, infrastruktur,...), aber ich kann nur mehr indirekt darüber bestimmen.

liberal bedeutet, dass man selbst mehr entscheidungen trifft. wär zB beim schulsystem ein privates system jetzt so schlecht? man zahlt die milliarden (sozial gestaffelt) direkt an die eltern und diese an die (privaten) schulen. somit hätten diese eine gewisse macht gegenüber der schule, dass diese für eine gute ausbildung ihrer kinder sorgt. wenn dort lauter schlechte lehrer angestellt sind, werden die eltern die kinder in eine andere schule schicken. derzeit ist es ja extrem schwierig, inkompetente lehrer zu kündigen. mein cousin, ein geborener lehrer ;) ist auf seiner schule wirklich dahinter, dass diese zumindest von seiner schule gekündigt werden. bei den schauergeschichten frag ich mich schon, wieso dass monate dauern kann, bis eine komplett unfähige lehrperson endlich von den schülern wegkommt.

aber ja, man müsste das bildungssystem gar nicht so radikal umkrempeln, mehr schulautonomie würd da auch schon viel bringen.
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