Getestet wird in einem Gigabyte Poseidon 310 mit einem blasenden 120-mm-Lüfter an der Vorderseite und einem saugenden 120-mm-Lüfter an der Rückseite. Bei der Wahl der Komponenten wurde besonderer Wert auf den leisen Betrieb gelegt, um ungestört Lüfter und Luftstromgeräusche aufzeichnen zu können. Damit deutliche Temperaturunterschiede zwischen den Testkandidaten entstehen können, verwenden wir eine CPU mit sehr hoher Abwärmeleistung. Intels Quadcore Q6600 im G0-Stepping ist dafür wie prädestiniert. Wir wären natürlich nicht overclockers.at, wenn die CPU mit Standardtakt laufen würde. Die gewählten 3,2 GHz pro Core sind zwar bei weitem nicht das Ende der Fahnenstange, bieten dafür aber Spielraum um Passivtests durchführen zu können. Um faire Testbedingungen zu garantieren, tragen wir vor jedem Test die gleiche Wärmeleitpaste, nämlich Noctuas NT-H1, auf. Die gesamte Leistungsaufnahme wollen wir natürlich auch nicht verschweigen: im Leerlauf 88, unter CPU-Last 190 und bei 3D-Anwendungen 161 Watt, wobei der letzte Wert für diese Tests irrelevant ist.
Die typische Verlustleistung unter Last simuliert Prime95 Small FFT und dient zugleich als Stabilitätstest. Die Temperaturen der vier Cores werden nach etwa 15 Minuten Aufwärmzeit mit CoreTemp ausgelesen, da die meisten Kühlkörper nach dieser Zeit ihre Höchsttemperatur erreicht haben. Sollte sich danach eine weiter steigende Tendenz abzeichnen, wird sie entsprechend dokumentiert. Zur übersichtlicheren Darstellung der Ergebnisse verwenden wir das arithmetische Mittel der vier Kerne.
Um einen Vergleich mit herkömmlichen Lüftern zu ermöglichen, werden die PWM-Lüfter auf rund 1.300 beziehungsweise 800 U/min reduziert.
Die neue Nummer 1 im ersten Testdurchlauf
Bei veringerter Lüfterdrehzahl zeigt der Mugen 2, was in ihm steckt
Auch im Semipassiv-Test kommt ihm die Nähe zum Gehäuselüfter zugute
Ohne Gehäusebelüftung findet sich Scythes Mugen 2 "nur" noch im Mittelfeld