Retro-PCs, anyone? - Seite 28
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InfiX schrieb am 02.05.2022 um 20:43
im gegesatz zu einem HP oder Libretto sind die wenigstens noch bezahlbar 
Tosca schrieb am 02.05.2022 um 20:44
nice 
mit so einem hab ich auch schon geliebäugelt 
aber bis jetzt war ich dann doch zu geizig...
Der Atari schaut lustig aus, viel kann man glaub ich leider nicht damit machen. Beim nächsten Gerät schauts schon anders aus - ein Epson PX-8 aus 1984:
Optisch sehr schön, und scheint auch soweit zu funktionieren. Die Tastatur mit den bunten Tasten gefällt mir wirklich gut und ist auch ziemlich komfortabel. Die Bedienung ist ein bisschen tricky (hab auch null Ahnung von CP/M), aber wenn man dem installierten Diagnoseprogramm trauen kann, dann funktioniert sogar das Kassettenlaufwerk noch. Das Display ist katastrophal, man muss je nach Blickwinkel mit dem Schieberegler nachjustieren, sonst kann man fast nichts lesen. Vorinstalliert ist sehr wenig, 2 EEPROMs mit Basic und ein paar Systemutilitises stecken im Gehäuse, man könnte aber vielleicht noch weitere Sachen über die serielle Schnittstelle nachladen, falls man noch irgendein Kabel dafür findet.
InfiX schrieb am 02.05.2022 um 21:02
sehr hübsches teil 
Tosca schrieb am 02.05.2022 um 22:22
Ich hab's jetzt nach längerem Herumprobieren geschafft, ein auf der Kassette gespeichertes BASIC Programm mit einer Adresskartei auszuführen. Die ist zwar teilweise passwortgeschützt, aber ich weiß jetzt wahrscheinlich, wem der Computer mal gehört hat. Also auch 1985 (da wurde die Datei zuletzt geändert) war das schon ein Thema mit den gebrauchten Speichermedien mit Inhalt 
Unholy schrieb am 03.05.2022 um 00:16
Ich hätte ein Siemens Nixdorf pcd-4nd inkl. Netzteil und ein Toshiba Satellite 1800-911 (oder so, eins mit p3 CPU) auch mit Netzteil.
Beide funktionieren, der Siemens hat eine helle Stelle am Display aber vielleicht auch nur eine Druckstelle oder so
DAO schrieb am 03.05.2022 um 02:38
@unholy
wennst den pcd4nd nicht brauchst ich könnt ihn brauchen, bei meinem ist das mobo hin 
den toshiba wuerd ich auch nehmen. 
Tosca schrieb am 05.05.2022 um 13:09
Ich bin gerade mit einem IBM XT beschäftigt, allerdings nicht ganz original sondern mit einer anderen CPU aufgerüstet. Die verbaute CGA-Grafikkarte musste ich auch durch eine VGA Karte ersetzen, damit ich ein Bild bekomme. Glücklicherweise hab ich eine VGA Karte gefunden, die auch mit 8bit laufen kann. Ansonsten scheint das Gerät einwandfrei zu funktionieren. Wurde offenbar bis Anfang der 90er als Kassen-Computer genutzt. DR-DOS 6.0 und so ein Kassenprogramm sind installiert.
Genaue Specs:
- NEC V20 CPU @ 4,77 MHz (etwas schneller als der originale 8088)
- 640 KB RAM
- 10 MB Festplatte
- 1x 5,25" Floppy
- VGA Karte (Tseng ET4000) mit 1 MB Speicher (die ist auf jeden Fall von der CPU limitiert
)
disposableHero schrieb am 05.05.2022 um 15:34
Ich habe jetzt quasi mit Verzögerung die kleine, aber feine Retro-Sammlung meines schon lange verstorbenen Vaters geerbt und habe mir gedacht, ich stelle mal ein paar Sachen hier rein, da sind ein paar schöne Stücke dabei 
Ich fange mal mit dem jüngsten Gerät an: Ein Atari Portfolio HPC-004 aus 1989. Ein Minilaptop, der ein DOS-ähnliches Betriebssystem (DIP DOS) hat und wahrscheinlich als mobiler Organizer gedacht war. Hier mal ein paar Fotos, das T420 daneben zum Größenvergleich:
Betrieben wird der Portfolio mit 3xAA Batterien. Hat nach 20 Jahren Lagerung mit einem neuen Satz Batterien auf Anhieb funktioniert, gleich mal eine positive Überraschung
Das Display ist ziemlich klein und hat keine Hintergrundbeleuchtung, dafür ist die Tastatur überraschend gut, man kann darauf echt einigermaßen flüssig schreiben. Softwaremäßig gibt's ootb nur ein paar typische Bürotools wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Kalender oder Adressbruch. Angeblich kann man über den aufsteckbaren Parallelport mit ein paar Tricks Daten übertragen, dann könnte man scheinbar auch weitere einfache DOS-Programme laufen lassen, das muss ich mal bei Gelegenheit probieren.
Uii, geil. Aus unerklärlichen Gründen, wollte ich mir den mal kaufen. Also nicht "damals". Einfach wegen der 1337ness 
Nicht zu vergessen: die Geld-abheben-Funktion 

InfiX schrieb am 05.05.2022 um 16:49
Die verbaute CGA-Grafikkarte musste ich auch durch eine VGA Karte ersetzen, damit ich ein Bild bekomme.
was hat mit der CGA karte nicht gepasst? 
converter gibts eh leicht
die ET4000 gehört in einen 386er 
Tosca schrieb am 05.05.2022 um 17:18
Die cga Karte wird vielleicht/hoffentlich eh noch funktionieren, aber ich hab keinen Konverter und wollte schauen ob das Ding überhaupt noch läuft. Kennst du einen Bezahlbaren, der einigermaßen klappt?
InfiX schrieb am 05.05.2022 um 17:44
GitHub - necroware/mce-adapter: RGBS converter for MDA, Hercules, CGA and EGARGBS converter for MDA, Hercules, CGA and EGA. Contribute to necroware/mce-adapter development by creating an account on GitHub.
Link: github.com
oder die eierlegende wollmilchsau:
Home · hoglet67/RGBtoHDMI WikiBare-metal Raspberry Pi project that provides pixel-perfect sampling of Retro Computer RGB/YUV video and conversion to HDMI - Home · hoglet67/RGBtoHDMI Wiki
Link: github.com
selbst noch keins der beiden gebaut aber es gibt genügend berichte wie gut die funktionieren ^^
ich hab einen alten Extron konverter dafür.
smashIt schrieb am 05.05.2022 um 17:56
Microsoft open-sourced the code for 1995’s 3D Movie Maker because someone asked [Updated]Among other things, the software introduced us all to Comic Sans.
Back in 1995, the Microsoft Kids division of the company released a program called Microsoft 3D Movie Maker. The same year that the original Toy Story proved that feature-length 3D computer animation was feasible, people could install software on their home computers that could spit out crude-but-creative 3D animated movies at 6 to 8 frames per second.
Aside from releasing Doraemon and Nickelodeon-specific versions of Movie Maker later on, Microsoft never really returned to this software... until now. Microsoft Developer Division Community Manager Scott Hanselman announced yesterday that Microsoft was open-sourcing the code for 3D Movie Maker, posting it to Github in a read-only repository under an MIT license.
The code was released not because Microsoft has grand plans for 3D Movie Maker but because someone asked. Self-described "hardware/software necromancer" Foone Turing asked Microsoft to release the 3D Movie Maker source code back in April because they wanted "to expand and extend it." Hanselman and Microsoft Open Source Programs Office Manager Jeff Wilcox then worked with Microsoft's legal department to make it happen.
Link: arstechnica.com
hoffentlich bekommen sie es bald auf aktuellen rechnern compiliert 
Freeze schrieb am 06.05.2022 um 09:16
Zählt das auch?

Tosca schrieb am 06.05.2022 um 10:24
Wow, sehr schön
Von wann ist diese Netscape-Version? Das funktioniert ja noch erstaunlich gut auf oc.at.
othan schrieb am 06.05.2022 um 11:03
ich vermisse den drehenden Leuchtturm 
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