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Is aber leider so. Vor allem perspektivisch betrachtet.Zitat von COLOSSUS"Ohne Worte."
kann mir irgend jemand mal auf die schnelle erklaeren, warum ein "Durchbruch am Desktop" so wichtig und erstrebenswert waere?
privat bin ich mit meinen fedora und centos installationen recht zufrieden, sie tun ootb ziemlich genau das was sie sollen. und unter der woche beschaeftige ich mich mit software, die auf rhel laeuft und fuer die mein arbeitgeber hunderttausende von euros zahlt. was daran nach dem "durchbruch" besser waere sehe ich aber nicht ..
Zitat von Burschi1620Is aber leider so. Vor allem perspektivisch betrachtet.
Ich hab genau 1x was versucht runterzuladen und zu installiern unter Ubuntu. Das schaffst du als vollnooob wie ich einfach NICHT. Gott ichhab schon tausend google searchtreffer durchwühlt die zwar lösungen hatten, doch dann scheiterte es am erstellen einer Textdatei weil ich einfach keine Berechtigung hatte, sudo hin sudo her. Nix ging.
Und ich rede von Ubuntu, nicht irgendeiner schwindlichen cli distri....

und das hilft mir wie genau, wenn ich keine Berechtigung hab?Zitat von FabskoRechtsklick --> "Create New Document". So erstellt man eine Textdatei in Ubuntu.. Kommt dir das bekannt vor? In Windows ist's relativ ähnlich.

Mir is das vor 2 Jahren passiert, hab 20 graue Haare mehr und 2 Stunden meines Lebens verkackt. Moving on... linux no good for me...
)Zitat von Burschi1620und das hilft mir wie genau, wenn ich keine Berechtigung hab?
(kannte ich, wusste ich, ging nicht. Wir wollen doch shcon wieder nicht auf Beispielen herumreitenMir is das vor 2 Jahren passiert, hab 20 graue Haare mehr und 2 Stunden meines Lebens verkackt. Moving on... linux no good for me...
)
). Trotzdem benutze ich Ubuntu seit gut 2 Jahren. Das Aufsetzen der OS verläuft ohne Probleme, das Software Center kann sogar meine Mama bedienen, und es scheint prima "OOTB" zu funktionieren.da muss ich colo recht geben... windows ist für nen dau sicher nicht einfacher zu bedienen als ein modernes linux. hab meine mutter mal laborratte spielen lassen, die kam mit ubuntu genauso zurecht als mit windows und die chancen sind hoch, dass sie eher was durch das software center installiert bekommen hätte als mit web+runterladen+draufklicken+sicherheitsabfrage_wegdrücke usw. wie es bei windows der fall ist.
viele vergessen in diesem zusammenhang, dass sie einfach selber schon viele jahre auf windows eingeschult sind. mit intuition oder einfachen bedienung hat das nichts zu tun.
nachdem ich jetzt ein paar statistiken angeschaut habe lasse ich das henne-ei-argument übrigens nicht gelten. vor einigen jahren war die benutzerzahl von linux und os x anwendern ziemlich gleich auf, und der großteil der historischen mac-stammbenutzer schon lange zu windows übergelaufen (um mal das grafikerklischee aus der schublade zu holen)
@ deftenski: damit anwender (im klassischten sinne ohne anwandlungen in richtung systemadministration) eine alternative zum nervigen windows und walled garden - ökosystem von apple haben?!
der thread ist ein super beispiel was falsch läuft. mein intention war nie linux schlecht zu reden sondern die gründe zu finden wieso der damalige trend sich nicht fortgesetzt hat und was es für perspektiven für die zukunft gibt.
stattdessen kann ich mir anti-fanboy-gequatsche anhören und das alles eh super ist und nur der anwender zu blöd für das system. sehr konstruktiv meine herren, wirklich...
Wer sagt mir denn beim Apple wie ich Pos1, Del und Pipe finde? Ist es intuitiver, eine Datei mit [Enter] umzubennenen (Apple) wo selbiges bei Windows die Datei öffnet, oder mit [F2]? Und welche friggin selbsterklärende Logik sagt mir bei OSX eigentlich ob ich gerade die Ctrl oder Apple-Taste drücken soll?Zitat von Burschi1620Is aber leider so. Vor allem perspektivisch betrachtet.
pebkac, sorry, aber echt. Wenn du administrieren willst, musst du dich eben tiefergehender damit auseinandersetzen, und da ist das Erlangen der nötigen Rechte wirklich nicht das Problem, als Vollnoob musst du dich nie außerhalb des Paketmanagers und deiner Berechtigungen bewegen.Zitat von Burschi1620Ich hab genau 1x was versucht runterzuladen und zu installiern unter Ubuntu. Das schaffst du als vollnooob wie ich einfach NICHT. Gott ichhab schon tausend google searchtreffer durchwühlt die zwar lösungen hatten, doch dann scheiterte es am erstellen einer Textdatei weil ich einfach keine Berechtigung hatte, sudo hin sudo her. Nix ging.
Und ich rede von Ubuntu, nicht irgendeiner schwindlichen cli distri....
Ich kenne deine Statistiken nicht - das Grafikerklischee ist allerdings eine Tatsache.Zitat von Master99nachdem ich jetzt ein paar statistiken angeschaut habe lasse ich das henne-ei-argument übrigens nicht gelten. vor einigen jahren war die benutzerzahl von linux und os x anwendern ziemlich gleich auf, und der großteil der historischen mac-stammbenutzer schon lange zu windows übergelaufen (um mal das grafikerklischee aus der schublade zu holen)
Deine Argumente anzweifeln != Anti-Fanboy Gequatsche...Zitat von Master99der thread ist ein super beispiel was falsch läuft. mein intention war nie linux schlecht zu reden sondern die gründe zu finden wieso der damalige trend sich nicht fortgesetzt hat und was es für perspektiven für die zukunft gibt.
Der Trend geht von relativ simpel (Win) zu sehr simpel (Mac, Tablets, W8). Linux kann (und will!) in dieser Hinsicht gar nicht mitziehen. Aus meiner Sicht wird es auf Desktops immer eine Ausnahmeerscheinung sein, zumindest für die große Masse.
KDE Active sieht eigentlich sehr vielversprechend aus. Was fehlt, ist offene Tablet-Hardware die nicht zwei Generationen hinterher hinkt. Mal schauen ob das Nexus7 genug Interesse erzeugt...
Gnome-3.8 wird so wie es aussieht systemd erzwingen. Dann haben manche Leute endlich ihr GnomeOS, und der Rest der Linux-Welt wird sich davon abspalten. Debian, Ubuntu und Gentoo haben derzeit nicht vor, systemd als Standard zu übernehmen, weil u.a. die Kompatibilität zu FreeBSD gebrochen wird und reihenweise gegen UNIX-Grundsätze verstoßen wird. Vielleicht wird dann also Fedora als GnomeOS die Desktop-PCs dieser Welt erobern...
Zitat von t3mpWer sagt mir denn beim Apple wie ich Pos1, Del und Pipe finde? Ist es intuitiver, eine Datei mit [Enter] umzubennenen (Apple) wo selbiges bei Windows die Datei öffnet, oder mit [F2]? Und welche friggin selbsterklärende Logik sagt mir bei OSX eigentlich ob ich gerade die Ctrl oder Apple-Taste drücken soll?
pebkac, sorry, aber echt. Wenn du administrieren willst, musst du dich eben tiefergehender damit auseinandersetzen, als Vollnoob musst du dich nie außerhalb des Paketmanagers und deiner Berechtigungen bewegen.
Solche Probleme gibt es wirklich, sowas passiert
Weißt, man kann sich alles schönreden... 
Da die Usability hier angeprangert wurde, will ich nur nochmal folgenden Vergleich posten:
http://www.youtube.com/watch?v=oyc1RVCXvAk
vs
http://www.youtube.com/watch?v=Qp2Sqe-Oa5g
@Master: Ich hatte sichtlich nicht versucht nur die positiven Vorzüge eines Linux-systems aufzuzeigen, und wollte auch keinem einreden, das er zu faul oder zu blöd ist, ein Linux zu benutzen.
Ich sehe das Ganze nur folgendermaßen: Es gibt genug Auswahlmöglichkeiten an Distributionen falles einem das Ein oder Andere nicht zusagt. Wenn man sein altes Gnome wieder haben will nimmt man mate oder cinnamon. Bei KDE gibt es vom 3er wie hier gepostet wurde ja auch schon nen Fork, wenn man Windows XP gewöhnt ist, ist XFCE oder LXDE vielleicht nicht die falsche Wahl.
Was die Stagnation angeht:
Nehmen wir jetzt als Beispiel mal Gnome 3, die in meinen Augen versucht haben mal einen innovativen Desktop zu bauen, dann sieht man auch wie viele sich beschweren, weil sie angeblich nicht vernünftig damit arbeiten können:
Gutes Beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=5i_e...mp;feature=plcp
Anderes Beispiel ist der Wechsel zu systemd, wo wir hier ja drüber diskutiert haben, weil sich in meinen Augen wieder was verbessert hat, weil die Bootprozesse parallelisiert wurden und sie auch vorhaben/vorhatten die Sessionprozesse zu parallelisieren. Auch da wurde wieder geraunzt. Und ja auch mir fehlt die rc.conf immer noch, weil es einfach so komfortabel war alles wichtige in einer Datei ändern zu können.
Aus welchem Grund sollten sie also innovativ vorgehen, wenn eh wieder gemeckert wird? Und weil es hier auch schon angesprochen wurde, das man im Explorer nur nen rechtsklick machen muss, um eine Datei anzulegen. Das Feature wurde in Gnome 3.6 auch gestrichen 
Und das E-Mail Widget musstest du woanders installieren als in deinem ~ Verzeichnis? Und es befand sich nicht im Paketmanager? Und es ließ sich nicht bequem über ein {g,k}hotnewstuff GUI vollautomatisch installieren?Zitat von Burschi1620klar pebkac. Ein Computer folgt immer nur den Anweisungen die er auferlegt bekommen hat. Also kann der Computer ja nie schuld seinWeißt, man kann sich alles schönreden...
War btw. keine Administration, sondern das installieren eines email widgets oben in der Leiste
nay. is aber schon 2 jahre her, vielleicht hat sich da was geändert.Zitat von t3mpUnd das E-Mail Widget musstest du woanders installieren als in deinem ~ Verzeichnis? Und es befand sich nicht im Paketmanager? Und es lies sich nicht bequem über ein {g,k}hotnewstuff GUI vollautomatisch installieren?
Das Thema ist aus vielen Gründen heiß, über die du offenbar keine Kenntnis hast. Zum einen kommt systemd aus einer Ecke von Entwicklern, die nicht zum ersten Mal eine Antwort auf eine ungestellte Frage suchen, und damit nichts als Probleme machen (pulseaudio, HAL, device-/pol-/consol-/kit etc.). Kurz nachdem DEs, WMs, und der Großteil der Distributionen auf diese freedesktop libs umgestellt hatte, ist mehr als die Hälfte schon wieder deprecated, und alle sollen auf systemd umsteigen. udev, eine Komponente die so einfach und stabil wie möglich gehalten werden sollte, ist beispielsweise seit einem halben Jahr unfähig gewisse Firmware zu laden ohne dass beim Start ein 30 Sekunden delay auftritt, und die verantwortlichen Entwickler wissen davon. Anstatt den verantwortlichen Patch rückgängig zu machen, bis das Ganze funktioniert, ist seitdem nichts passiert. Die Entwickler, denen udev von den Kernel devs übergeben wurde, sind zufällig auch jene die den systemd Zug vorantreiben, und haben ihre Stellung ausgenutzt indem sie udev nur noch als fixen Bestandteil von systemd pflegen. Und gerade eben ist Ubuntu, die sich jetzt als Spieleplattform profilieren möchten, draufgekommen dass pulseaudio für eine audio latency von 25ms (ALSA: 5ms) sorgt...Zitat von Darkside_86Anderes Beispiel ist der Wechsel zu systemd, wo wir hier ja drüber diskutiert haben, weil sich in meinen Augen wieder was verbessert hat, weil die Bootprozesse parallelisiert wurden und sie auch vorhaben/vorhatten die Sessionprozesse zu parallelisieren. Auch da wurde wieder geraunzt. Und ja auch mir fehlt die rc.conf immer noch, weil es einfach so komfortabel war alles wichtige in einer Datei ändern zu können.
Zitat von Darkside_86@Master: Ich hatte sichtlich nicht versucht nur die positiven Vorzüge eines Linux-systems aufzuzeigen, und wollte auch keinem einreden, das er zu faul oder zu blöd ist, ein Linux zu benutzen.
Ich sehe das Ganze nur folgendermaßen: Es gibt genug Auswahlmöglichkeiten an Distributionen falles einem das Ein oder Andere nicht zusagt. Wenn man sein altes Gnome wieder haben will nimmt man mate oder cinnamon. Bei KDE gibt es vom 3er wie hier gepostet wurde ja auch schon nen Fork, wenn man Windows XP gewöhnt ist, ist XFCE oder LXDE vielleicht nicht die falsche Wahl.
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