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Zitat aus einem Post von JedimasterLiegt halt daran das immer mehr standardisierte Softwareprodukte einsetzen und nichts individuelles mehr (da Kostenfaktor, weniger 'custom legacy Probleme' und halt die Entwicklung in den letzten 30 Jahren nicht stehengeblieben ist sondern standardisierte I/O Schnittstellen durch neuere I/O Schnittstellen ersetzt wurden. Versuch mal heute eine BETAMAX-Kasette für den PC zu digitalisieren, eine LASERDISK verlustfrei auf MP3 umwandeln oder einen C64 an nem Displayport-Monitor anzuhängen

)*gefällt mir* 
Ja ich kenn sowas - hatte da mal einen Kunden der ein Duallink-DVI-Kabel ganz ganz dringend gebraucht hat - war am nächsten Tag da - und der Kunde war unzufrieden.
Warum ? Er hat Dualhead gebraucht nicht Duallink, der Unterschied war ihm aber nicht bewusst / bekannt.
Zitat aus einem Post von InfiXletzteres mach ich sogar
) kriegst sondern schon a bissal was spezielleres das das alte Chinch-Analogsignal (qualitativ anschaubar) digitalisiert und auf HD / 2K / 4K Hochskaliert ...
Was soweit führt, dass tatsächlich noch Office 2010 produktiv im täglichen Einsatz ist.Zitat aus einem Post von DAOüber das supportende betrieben
wie lang ist dass denn bitte her? 25+ Jahre?Also ich hatte die in meinem Pentium MMX 200
Schätz so um 1998 ?
bei dieser argumentationslinie vergisst man halt leider oft, dass nicht jeder der mit computern arbeitet nur office&co benutzt, und gerade spezialsoftware wird nicht ständig oder auch nie mehr upgedated, und wenns keinen ersatz dafür gibt muss mans halt irgendwie verwenden... und dann kommen da noch andere programme wo ein update oder eine neue lizenz für einen arbeitsplatz schnell mal ein paar tausend euro kosten... nicht alles ist so einfach.
Ich hab tatsächlich noch einen Kunden der BRAUCHT einen Win98 PC - und leider nicht virtuell. Da hängt eine Drehbank dran die einen 5-stelligen Eurobetrag kosten würde zu ersetzen. Man sollte glauben 'für eine Firma kann das ja auf 25+ Jahre kein Problem sein' - der ist aber Einzelunternehmer und tjo ... das Ding hat sich immer noch nicht abbezahlt laut ihm ...
lol, naja das Ding muss dann ja eh nicht im Netz hängen, warum geht es nicht virtuell - kann er seinen Dongle nicht via USB (oder Parallel-)Passthrough reinhängen? Lebt die Firma überhaupt noch dass er Lizenzänderung beantragen kann wenn sich Hardware ändert?

So lange diese Systeme air-gapped laufen und physisch keine Moeglichkeit haben, mit Netzwerkteilnehmern Kontakt zu haben, spricht da auch nicht viel dagegen. Das ist fuer Zeug aus der letzten Dekade halt eher die krasse Ausnahme, und deswegen ein massives (schwelendes) Infrastrukturproblem.
Ich hatte in $oldjob mal mit einem Windows 2000 Server zu tun, der ueber RS-485 eine Tuerschlossanlage gesteuert hat. Das war iirc ein Celeron 300A in einem AT-Bigtower ohne Seitentuer usw., der im Serverraum hinter den Racks verrottet ist. Hab damals erfolglos versucht, die Kiste zu virtualisieren (und ich kenne mich mit dem damals verwendeten Hypervisor nicht so schlecht aus; also das haette eigentlich klappen koennen
) - leider hat die Software der Anlage in der VM laufend immer nur *behauptet*, dass der neue "Raumzeitplan" jetzt in die Tueren programmiert worden waere. Uebernommen wurde nix. Auf der Original-Hardware gebootet war es kein Problem. Ich vermute, dass das irgendein subtiles Timing-Problem beim Ansprechen der seriellen Schnittstelle gewesen sein koennte. U. a. wegen solcher Probleme gibt es Projekte wie https://pcem-emulator.co.uk/ - aber der Aufwand, der in sowas reingesteckt werden muss, ist geradezu monumental (sowohl an Entwickler-, als auch an Rechenzeit).
Zitat aus einem Post von daishoLebt die Firma überhaupt noch dass er Lizenzänderung beantragen kann wenn sich Hardware ändert?

Zitat aus einem Post von JedimasterNope und Lizenz gibts da 'Gottseidank' nicht sondern eine feine selfmade ISA-Karte mit einem 25-Pol. seriellen Stecker wo ich vermute das einfach 2 Datenleitungen verdreht sind oder sowas in der Art ... insofern nix virtualisierung sondern 'echt alte Hardware' wo Win98 drauf läuft weil das ist der einzige Treiber dafür
Zitat aus einem Post von s4cWas soweit führt, dass tatsächlich noch Office 2010 produktiv im täglichen Einsatz ist.
Speziell bei PCs die nicht so extrem wichtig sind werden dann auch gerne Lizenzen Konzernweit ausgeschlachtet bzw die damals 10 gekauften Lizenzen laufen inzwischen auf über 50 Rechnern. Teilweise auf den neueren Geräten dann 2013 mit KMSactivator.
Zumindest solange bis sich ein Abmahnanwalt draufstürzt und feststellt 'Hey, die Outlook-Kontaktdaten landen in der cloud bei einem Unternehmen das nicht DSGVO-Konform ist ...'
Nachdem mittlerweile sogar FOTOS von Tapeten zur Urheberrechtsverurteilung führen wird hier noch einiges verdammt crazy werden die nächsten Jahre, grade bei unseren lieben Nachbarn mit dem Tunkenschnitzel 
Edit: Link zum Tapetenurteil - nope kein Hoax, leider
https://www.heise.de/news/Urteil-Fo...ng-7524441.html
ZitatEine Tapeten-Verwertungsgesellschaft, die pauschale Lizenzen anbietet, fehlt in Deutschland noch.
Zum Glück gab es in den letzten drei Jahren keinen Run auf Videokonferenz-Hardware zum Online-Streaming, wo man die Rückwand samt Tapete ins Internet sendet. Uiuiui.ZitatFototapetenurheberrechts-Brecher
Wenn sich's nach 25+ Jahren nicht rentiert hat war's wohl Hobby/Liebhaberei oder ein Beweis dass er nicht wirtschaften kann = Fehlinvestition.Zitat aus einem Post von JedimasterIch hab tatsächlich noch einen Kunden der BRAUCHT einen Win98 PC - und leider nicht virtuell. Da hängt eine Drehbank dran die einen 5-stelligen Eurobetrag kosten würde zu ersetzen. Man sollte glauben 'für eine Firma kann das ja auf 25+ Jahre kein Problem sein' - der ist aber Einzelunternehmer und tjo ... das Ding hat sich immer noch nicht abbezahlt laut ihm ...
Dorthin führt der Weg. Überhaupt wenn die unmittelbare Konkurrenz 500k ins Update von Axapta Dynamics AX oder wie auch immer das Ding heisst aufs Dynamics365 investiert hat.Zitat aus einem Post von WONDERMIKEAm Ende werden sich eh alle bei M/O365 wiederfinden.
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