sooo. wieder mal eine indie perle durchgezockt.
hier ein paar infos:
http://supergiantgames.com/index.php/transistor/http://store.steampowered.com/app/237930/ist von den machern von bastion. das kennen wohl schon einige.
das game hat einen atemberaubenden soundtrack und wunderschönes artwork.
ich würde sogar sagen, dass der stil (ähnlich wie bei dust zB) absolut zeitlos ist, und in 10-15 jahren noch gut aussieht.
was noch positiv hervorzuheben ist, ist die mischung zwischen echtzeitkampf und rundenbasiertem kampf. wobei man letzteren sogar so oft wie möglich einsetzen muss um eine reale chance zu haben die kämpfe auch zu bestehen.
die steuerung ist sowohl mit maus+tasta gut, mit einem xbox controller jedoch nochmal besser (man braucht auch nicht aimen). flutscht wunderbar und die figur (red) tut was sie soll.
ein weiterer großer pluspunkt ist die kombinationsmöglichkeit der ganzen "waffen" die man erhält. hier sind faktisch keine grenzen gesetzt. man kann wirklich ALLES miteinander kombinieren und es machen wohl 90% der kombinationen auch sinn, sodass man das game auf sehr sehr viele verschiedene arten spielen kann.
nun zum eher durchwachsenen: die story.
ich hab zwischendurch auf deutsch umgestellt, weil ich nicht schlau draus geworden bin. mein englisch ist aber sicher auch nicht das schlechteste. die wörter und sätze habe ich begriffen nur leider ergeben diese - weder auf englisch noch auf deutsch - einen sinn.
das liegt zum einen mit sicherheit am erzählstil. im prinzip erzählt das schwert = transistor die geschichte der welt und der charaktere. das jedoch so völlig abstrus und verwirrend das man einen kryptographen braucht um dahinterzusteigen um was es geht. immer wieder fallen nur ein paar wörter, dann stockt der erzählstil und es wird nicht ausgeführt um was es genau geht. auch die terminals sind mehr als verwirrend (haben die überhaupt einen sinn?)
zum anderen wohl an den unzusammenhängenden charakteren die doch irgendwie zusammengehören und eine stadt die tot ist und wieder doch nicht?

das game habe ich in 10 stunden durchgespielt und weiß tatsächlich nicht(!) um was es eigentlich gegangen ist. bravo!
sowas ist mir bisher genau noch nie passiert.
also schon ein bisschen. man muss halt den oberbösewicht stoppen. aber warum der böse ist, was er getan hat, und was das mit dem hauptcharakter und den nebencharakteren (=waffen) zu tun offenbart sich mir nicht.
trotzdem eine klare empfehlung.