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Intel Optane Arbeitsspeicher

mat 01.06.2018 - 12:08 1902 13
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mat

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Legends never die
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512 GB Module anyone? 3 TB pro Sockel sind insgesamt möglich. :cool:
Natürlich für Data Centers gedacht. 15 bis 18 W pro DIMM sind auch nicht ohne. Geschwindigkeit kommt auch nicht an DDR4 heran, aber es soll als Alternative zur Auslagerung von großen Daten(banken) auf den RAM dienen.

UnleashThebeast

Kabelbinder = Todesstrafe
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Im Prinzip is das also nix anderes, wie eine bastardisierte SSD, die halt im RAM-Slot steckt, weil der schneller is als PCIe, oder versteh ich das komplett falsch?

userohnenamen

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SAP HANA wird sich freuen :D

quilty

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Interessant. Die wollen in Zukunft "normale" RAM mit denen mischen -- das macht dann auch Sinn. 6 Bänke mit flottem DDR(s) und 6 Bänke mit dem Storage. Wenn das unsere DB/BI/ML/... Leute lesen werden sie feuchte Träume haben die darauffolgenden Nächte. :)

Smut

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takeover & ether
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Zitat aus einem Post von userohnenamen
SAP HANA wird sich freuen :D

Glaub ich nicht.
Du hast ja nur noch die RAM disk meiner Information nach. Mir fällt keine normale Serveranwendung dafür ein.

@quilty: gibt es zum mischen schon eine genaue Information? Dachte das haben sie noch offen gelassen.

quilty

Ich schau nur
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Zitat aus einem Post von Smut
@quilty: gibt es zum mischen schon eine genaue Information? Dachte das haben sie noch offen gelassen.

Ich hab nur die Infos im Luxx Artikel gelesen und da heisst es:

Zitat
Für Cascade Lake-SP, also die Server-Variante der kommenden Prozessoren, plant Intel wie auch für die Ice-Lake-Xeons auf Basis des Sockel LGA 4189 zwölf DIMM-Slots pro Sockel. Die Hälfte dieser zwölf DIMM-Slots kann mit Optane DC Persistent Memory bestückt werden.

userohnenamen

leider kein name
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@smut: ja wahrscheinlich hast recht. die datenbank werdens trotzdem noch direkt im ram laufen lassen zwecks performance und nicht ausgliedern in die ram-ssd
je nachdem wie die dinger performen könnts aber in zukunft vielleicht doch interessant werden kann ich mir vorstellen
ich hab mit hana nur indirekt was zu tun, nachdem die hobeln halt bei uns im RZ mit managed ESXi stehen. das hana zeug macht dann wer anderer aber solche RAM monster sind schon immer wieder nett zu sehen (vor allem der preis :D )

Smut

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takeover & ether
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der preis ist das wesentliche.
für 130-150k bekommst eh einen epyc mit 2TB Memory mit 16x 128GB DIMMs.

lt. vmware ist optane ja speziell für die ESX vsan interessant um durch kombination der unterschiedlichen storage-klassen, das maximum an performance für shared umgebungen rauszuholen.

1. -> viel ram
2. -> optane als cache
3. -> flash als storage (bzw. HDD wenn man wirklich viel platz braucht)

https://blogs.vmware.com/virtualblo...w-intel-optane/
2.5X performance increase durch intel optane: https://blogs.vmware.com/virtualblo...k-intel-optane/
Bearbeitet von Smut am 01.06.2018, 15:09

userohnenamen

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lange ists her aber ich dachte ich muss das hier mal eben posten
wir haben gerade eine hpe testkiste in der firma stehen mit etwas persistent memory (4x128GB) und sind jetzt mal so am herumspielen
mit ESXi dazwischen (baremetal probieren wir später) haben wir mit diskspd knapp unter 5! millionen iops erreicht :eek:

der~erl

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interessant, welches command verwendet ihr zwecks vergleichbarkeit?

userohnenamen

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hab mir jetzt die ergebnisse vom kollegen zukommen lassen und dann schon hier gepostet gehabt und erst dann einmal selbst genau angeschaut
und dann seh ich dass das nicht die iops waren sondern io's über die laufzeit des tests :bash:
somit: traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast ...

das lässt mich jetzt direkt schockiert zurück und werd sobald ich testen kann nochmals rangehen
ich nehm aber gern schon mal bench vorschläge entgegen

sorry für die falschinformation
Bearbeitet von userohnenamen am 29.01.2020, 09:18

userohnenamen

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so, sorry für die verspätung
bin letzte woche noch dazugekommen das ganze mal auf baremetal selbst zu testen:

Test war durchgehend eigentlich mit folgendem, außer bei ein paar reinen Read/Write Tests:
diskspd.exe -b8K -d30 -o4 -t8 -h -r -w25 -L -Z1G -c20G D:\iotest.dat

Single NVDIMM mit NTFS 64k: 397704 IOPS
mit REFS 64k dann z.b. nur 347892 IOPS, generell ist mir hier aufgefallen das die performance am Persistent Memory mit REFS immer bemerkbar schlechter wurde

Was ebenfalls aufgefallen ist, das die Performance bei einem Storage Pool Mirror mit Bänken die über beide CPUs verteilt sind massiv abnimmt.
bei einem Parity Pool über beide Bänke ist das system komplett eingegangen auf 10k IOPS.
D.h. wenn man Mirroring betreibt immer Bänke auf der selben CPU

spitzenwert war bei Stripe aller 4 Bänke (über beide CPUs) mit NTFS 64k Blocksize und DAX formatierung sowie 20 Threads im Read-Test 1.232.427 IOPS und 9628 MiB/s Durchsatz

NVME hatte ich dann auch noch, da war ich im Single Betrieb bei 232.657 IOPS

Viper780

Er ist tot, Jim!
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also in der Praxis ca. das doppelte was mit reinen NVMe SSD möglich wäre.
Aber sehr empfindlich auf Konfig Änderungen. Der Spitzenwert von 1,2mio IOPS sind aber schon beträchtlich

userohnenamen

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ja, wobei ich mir sicher bin das mit einer potenteren cpu noch mehr ginge da hier CPU technisch auch alles auf anschlag war (ist nur ein xeon gold 5215)

aber die nvme kann dir das system auch zerreißen bzw. hast das problem dast kein play and play hast, d.h. wenn eine disk hin ist musst sowieso runterfahren
plus das halt ein kompletter riser verloren geht in einem DL380
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