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warnung vor intenso SSD!

smashIt 04.06.2020 - 19:07 2834 10 Thread rating
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smashIt

master of disaster
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habe mir letztens folgende SSD bestellt:

auf der schachtel steht auch SATA III drauf.
in der schachtel ist dann aber die PCIE-version.
da dürfte intenso eine charge falsch verpackt haben.

amazon hat sie 2x brav zurückgenommen.
blöd ist es aber trotzdem.

creative2k

Phase 2.5
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Öhm. Das is kein Fehler.

Es gibt Massenhaft PCIe M2 Module welche das SATA Protokoll nutzen. Sind halt günstiger.

COLOSSUS

putzt hier nur
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Ja eh - aber man kann in Ausnahmefaellen durchaus SATA statt NVME wollen, weil manche Boards nur davon booten koennen. Und wie ich es verstanden habe, hat der Threadersteller NVME statt SATA bekommen, nicht vice versa.
Bearbeitet von COLOSSUS am 04.06.2020, 20:54

creative2k

Phase 2.5
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Sorry musste 3x lesen was hier moniert wurde :p.. jetzt versteh ichs, habs falsch verstanden.
(Langer Tag xP)

whitegrey

Wirtschaftsflüchtling
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Ich will jetzt keinen extra Thread aufmachen, aber weil die gerade günstig angeboten werden und anscheinend oft als USB-Stick Ersatz hergenommen werden -> persönliche Warnung vor dem Kauf von der '(intenso) PORTABLE SSD PREMIUM 256GB'... Vor einer Woche in nem Saturn in Deutschland als USB-Stick Ersatz gekauft um knapp 40€ - also hauptsächlich wegen dem Preis, 'Leistung' bzw. Qualität war mir da eher egal.

GH-Link:
Nach insgesamt 2 Tagen Benutzung - davon ein Tag wo nur ein paar Gigabyte übertragen wurden (Ton-Karte, 3.5 Gigabyte ca.), beim zweiten Tag ging es dann um ca. 140 Gigabyte - traten die ersten Schreibfehler auf (ich benutze immer Checksummen-Software für Offloads von Kameramedien - da fällt so etwas gsd direkt auf weil der Transfer einen Error produziert) - die SSD wurde ab da sofort aus dem Verkehr gezogen aber auch Formatierung/Partitionierung auf Komandozeilenebene (GUI sowieso) schlägt fehl - als Restkapazität werden nur mehr Null Kilobyte angezeigt. Die Daten wären nur für ein Zweitbackup gewesen, das ist nebensächlich - aber nach nicht mal 2 Tagung Nutzung (weniger als 150GB Schreibend) schon ein massiver Ausfall ist ein wenig 'meh' und nicht unbedingt vertrauenserweckend...

Die SSD ist schon direkt bei Intenso für RMA angemeldet, zumindest da kam die Rückmeldung auf die Online-Maske per Mail recht schnell - mal sehen wie da der weitere Verlauf ist (Schriftverkehr, Versand & Co) und ob das da dann auch etwas zu beanstanden gibt - bisher schaut das aber gut aus (hat ja ihren Stammsitz in Deutschland die Firma).

Also nur so als heads-up / Warnung... Vielleicht ja Kategorie 'wer billig kauft kauft 2x' :)

hth
Bearbeitet von whitegrey am 18.10.2021, 12:04 (Rechtschreibung)

wergor

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Zitat aus einem Post von whitegrey
ich benutze immer Checksummen-Software für Offloads von Kameramedien

welche software verwendest du da?

whitegrey

Wirtschaftsflüchtling
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Zitat aus einem Post von wergor
welche software verwendest du da?
Für reines Daten Management ohne Metadaten- und Dailies verwende ich 'privat' Hedge und 'beruflich' ShotPutPro (weil da oft explizit MD5 statt xxHash64 verlangt wird), wenn es höhere Ansprüche an die Übergabe an die Postproduktion gibt auch mal Silverstack (von Pomfort). Explizit abraten würde ich von der internen DaVinci Resolve Offload-Funktion -> die macht zwar auch eine legitime Checksummenprüfung aber ist nicht sauber was das Beibehalten der originalen Metadaten anbelangt!

Linkage:
Hedge: https://hedge.video/hedge
ShotPut Pro: https://www.imagineproducts.com/product/shotput-pro
Silverstack: https://pomfort.com/silverstack/

Sind alles kostenpflichtige Programme - es gibt gratis Alternativen, da ist die GUI halt meistens sehr rudimentär und es werden oft nur Einzeltransfers unterstützt und nicht wie bei meinen Beispielen Scheduling und gleichzeitige Offloads, doppelter Integritäts-Check bei Lesefehlern sowie ordentliche Offload-Reports (mit Video-Thumbnails & Co) und direkter Mail-Support bei Problemem (speziell ShotPut Pro hat da einen sehr guten Support der anhand der Software-Logs meistens ziemlich genau nachvollziehen kann ob es zb. ein Hitzeproblem der Speicherkarten ist bzw. wo in der Kette der Fehler liegt - nicht unwichtig im professionellen Bereich!). Also die oben genannten sind Industrie-Standard und das nicht umsonst - haben die Netflix Produktions-Zertifizierung usw. :)

hth :)
Bearbeitet von whitegrey am 18.10.2021, 12:51

Jedimaster

Here to stay
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Von Intenso sind ma auch schon einige 120 GB Modelle eingegangen (hab da vor 2-3 Jahren n 5-Pack supergünstig gekauft) ... mittlerweile sind alle tot. Waren alles SATA 2.5" - Ich vermute langsam das die mal wieder das gute alt 'Teildefekte Hardware verkaufen' Spiel spielen ... wie vor Ewigkeiten das Spiel mit dem 'partial good memory'

whitegrey

Wirtschaftsflüchtling
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Gut zu wissen, Danke! :)

Ich warte mal ab wie das mit der RMA abläuft, ansonsten bleibe ich wohl bei Samsung aufwärts... Machen weniger Probleme (bis auf die T7, aber das ist ein eigenes Thema und kein Defekt sondern eher Inkompatibilität by Design).

COLOSSUS

putzt hier nur
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Zitat aus einem Post von whitegrey
(weil da oft explizit MD5 statt xxHash64 verlangt wird)

Ich nehme "Schlangenoel" fuer 400, bitte!

whitegrey

Wirtschaftsflüchtling
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Zitat aus einem Post von COLOSSUS
Ich nehme "Schlangenoel" fuer 400, bitte!
Jop, bin ganz bei dir...

Aber so läuft es halt :rolleyes:

Silverstack hat da mit ihrem seal-Workflow der vendor-locked ist quasi die Hand drauf und nicht alle Post-Häuser sind 'flexibel' genug, dass sie da wieder raus kommen und haben es in ihren delivery-specs stehen. Quasi-Monopol halt...

Wenn ich den Paul (Chef/Gründer von Hedge) quoten darf:
Zitat
Yeah, that's a vendor lock-in which we hate. Pomfort's seal is a MD5 of the directory structure, and only possible to make with Silverstack. We're not going to do that, it's bad for the industry. The new ASC-MHL standard will have a seal mechanism without vendor lock-in, which we will support.
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