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Core i5 750 overclocked! by mat - 24th September 2009 19:05
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Obwohl der Core i7 gerade für Übertakter äußerst interessant ist, passt sein Preis nicht wirklich in das Konzept des Overclockings. Um das wieder gut zu machen, wird die Lynnfield-Plattform ins Rennen geschickt und damit auch der Core i5 750. Wir haben den günstigen Quadcore-Prozessor für euch an seine Grenzen gebracht.

geizhals.at

Mission Briefing

Der Launch der Lynnfield-Plattform fand bereits am 8. September statt und so gibt es mittlerweile jede Menge an Reviews im Internet. Im Großen und Ganzen kommen die kleinen Brüder der Bloomfields sehr gut weg, da sie in der Praxis beinahe dieselbe Performance bringen, aber gesamt gesehen weniger kosten. Dazu trägt auch der niedrigere Anschaffungspreis für P55-Mainboards bei.

Bezüglich der Neuerungen, die Intels neue Mainstream-Plattform mit sich bringt, halten wir uns kurz (und lassen gerne die mehr als ausführlichen Kollegen von computerbase.de ans Steuer). Relevant ist, dass die Northbridge nun schlussendlich Geschichte ist, da die Steuerungseinheit für den PCIe-Bus nun ebenfalls in den Prozessor wandern musste. Außerdem wurde das Speicher-Interface beschnitten und statt Triple-Channel müssen Systeme mit dem Socket 1156 mit einem (altbewährten) Dual-Channel-Interface auskommen. Zu guter Letzt hat sich Intel noch mehr Gedanken zum Thema "Strom sparen" gemacht und den Lynnfield-CPUs eine sogenannte Power Control Unit verpasst. Diese Einheit soll die Leistung der verbauten Rechenkerne effizienter nutzen und kann durch Power Gates sogar beliebig viele davon komplett abschalten.

intel_lynnfield_architektur_146059.jpg
Lynnfields Architektur im groben Überblick


Obwohl Intels neue Mainstream-Plattform die höher getakteten Prozessoren i7 870 und 860 mit sich bringt, interessieren wir uns doch für den weit günstigeren Core i5 750, der mittlerweile ab 163 Euro über den Ladentisch geht und ein dementsprechend gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Die Taktfrequenz von 2,67 GHz entsteht durch eine BClock von 133 MHz und dem Multiplikator 20. Bei aktiviertem Turbo-Modus spendiert Intel bei vier Kernen sogar den Faktor 21, zwei Kerne erlauben 22 und bei einem einzelnen Kern darf sogar mit 24 multipliziert werden. Der kleinere Preis des i5 750 ergibt sich übrigens durch das fehlende Hyper-Threading.

core_i5_750_cpu-z_146058.png
Der kostengünstige Lynnfield-Prozessor heißt Core i5 750


Nachdem wir nun am neusten Stand sind, was die Architektur von Lynnfield betrifft, schauen wir uns noch kurz unser Testsystem an, bevor es ans Eingemachte geht:
  • Core i5 750 (Engineering Sample)
  • ASUS Maximus III Formula (Engineering Sample, BIOS 603)
  • 4x2 GB Corsair Dominator DDR3-1600-CL8-8-8-24 (CMD8GX3M4A1600C8)
  • Kühlung:
    1. Luft: Noctua NH-U12P mit 2x NF-P12
    2. LN2: Kingpin Cooling F1
  • Cougar 650 Watt
  • Zotac GeForce GTX 295
  • Windows XP, 32 bit, SP3


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Unser Lynnfield-Testsystem ist in keinem Fall Mainstream!
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