Obwohl der
Core i7 gerade für Übertakter äußerst interessant ist, passt sein Preis nicht wirklich in das Konzept des
Overclockings. Um das wieder gut zu machen, wird die
Lynnfield-Plattform ins Rennen geschickt und damit auch der
Core i5 750. Wir haben den günstigen Quadcore-Prozessor für euch an seine Grenzen gebracht.
geizhals.atMission Briefing
Der Launch der
Lynnfield-Plattform fand bereits am 8. September statt und so gibt es mittlerweile
jede Menge an Reviews im Internet. Im Großen und Ganzen kommen die kleinen Brüder der Bloomfields sehr gut weg, da sie in der Praxis
beinahe dieselbe Performance bringen, aber gesamt gesehen weniger kosten. Dazu trägt auch der niedrigere Anschaffungspreis für P55-Mainboards bei.
Bezüglich der Neuerungen, die Intels neue Mainstream-Plattform mit sich bringt, halten wir uns kurz (und lassen gerne die mehr als ausführlichen Kollegen von
computerbase.de ans Steuer). Relevant ist, dass die
Northbridge nun schlussendlich
Geschichte ist, da die Steuerungseinheit für den
PCIe-Bus nun ebenfalls in den Prozessor wandern musste. Außerdem wurde das Speicher-Interface beschnitten und statt Triple-Channel müssen Systeme mit dem
Socket 1156 mit einem (altbewährten)
Dual-Channel-Interface auskommen. Zu guter Letzt hat sich Intel noch mehr Gedanken zum Thema "Strom sparen" gemacht und den Lynnfield-CPUs eine sogenannte
Power Control Unit verpasst. Diese Einheit soll die Leistung der verbauten Rechenkerne effizienter nutzen und kann durch
Power Gates sogar beliebig viele davon komplett abschalten.
Lynnfields Architektur im groben ÜberblickObwohl Intels neue Mainstream-Plattform die höher getakteten Prozessoren
i7 870 und
860 mit sich bringt, interessieren wir uns doch für den weit günstigeren
Core i5 750, der mittlerweile
ab 163 Euro über den Ladentisch geht und ein dementsprechend
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Die Taktfrequenz von 2,67 GHz entsteht durch eine BClock von 133 MHz und dem Multiplikator 20. Bei aktiviertem Turbo-Modus spendiert Intel bei vier Kernen sogar den Faktor 21, zwei Kerne erlauben 22 und bei einem einzelnen Kern darf sogar mit 24 multipliziert werden. Der kleinere Preis des
i5 750 ergibt sich übrigens durch das fehlende Hyper-Threading.
Der kostengünstige Lynnfield-Prozessor heißt Core i5 750Nachdem wir nun am neusten Stand sind, was die Architektur von Lynnfield betrifft, schauen wir uns noch kurz unser Testsystem an, bevor es ans Eingemachte geht:
- Core i5 750 (Engineering Sample)
- ASUS Maximus III Formula (Engineering Sample, BIOS 603)
- 4x2 GB Corsair Dominator DDR3-1600-CL8-8-8-24 (CMD8GX3M4A1600C8)
- Kühlung:
- Luft: Noctua NH-U12P mit 2x NF-P12
- LN2: Kingpin Cooling F1
- Cougar 650 Watt
- Zotac GeForce GTX 295
- Windows XP, 32 bit, SP3
Unser Lynnfield-Testsystem ist in keinem Fall Mainstream!