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Nach C kommt D ...

JC 03.01.2007 3789 16
Nach Jahren der Entwicklung hat nun Walter Bright die objektorientierte Programmiersprache D fertiggestellt. Die Version 1.0 ist sowohl von C++, C# und Java beeinflusst und soll dabei sämtliche Stärken in sich vereinen - ohne überflüssigen Ballast! Die fertige Version steht auf den Seiten von Digital Mars zum Download bereit; die ZIP-Datei hat Binaries für Windows und Linux inkludiert.

Mit D erwartet den Programmierer eine hohe Performance und gut lesbarer - sprich: wartbarer - Code, und das ohne mit Ressourcen zu klotzen. Eine kontextunabhängige Syntax erlaubt schnelleres Parsen und mit dem Wegfall des von C bekannten Präprozessors ist auch keine Trennung zwischen Header- und Quelldateien mehr notwendig. Trotz aller Verbesserungen in diesem Bereich ähnelt die D-Syntax stark der aus C++ bekannten, womit ein Umstieg deutlich schneller von Statten gehen dürfte. Sogenannte Unit-Tests helfen bei der Fehlersuche, Design by Contract bietet Unterstützung für ein besseres Zusammenspiel zwischen den einzelnen Komponenten und eine automatische Speicherbereinigung - wahlweise deaktivierbar - hilft beim Aufräumen.

Die Dokumentation sowie die dazu benötigten Werkzeuge gibt es auf der Homepage und das Changelog mit den jüngsten Änderungen findet sich hier. Mehr Informationen gibt es bei heise oder Slashdot - zumindest bis die Seite von Digital Mars wieder verfügbar ist.
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