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Linux Gaming

Rogaahl 26.06.2020 - 03:23 394021 719 Thread rating
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MightyMaz

hat nun auch einen Titel
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Der Unterschied dürfte sich im meistens auf die verwendete Proton Version / Variante reduzieren lassen.

Rogaahl

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Zitat
Benchmarks suggest the layer performs as well as or better than the proprietary Windows implementations on the same hardware.

Rogaahl

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SteamOS 3.8 ist nun anscheinend offiziell für alle AMD GPU Rechner freigegeben.

Rogaahl

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Mit Proton Experimental muss man nicht einmal mehr FSR mit launch parametern injecten.

Mit meiner RDNA3 7900XTX, starte ich CP2077 und er verwendet automatisch FSR4.1.1, Performance ist glaube ich sogar etwas besser als mit FSR4.

Steamdeck etc. starten jetzt spiele also einfach mit FSR4.1.1 ohne das man selbst irgendwas machen muss.

chap

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Ye, nice - gleich am Wochenende mal Deck wieder starten :)

Kirby

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proton-ge 11 seit 3 tagen raus übrigens.
https://github.com/GloriousEggroll/...custom/releases

dosen

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Ich hab noch ein System das ich im zweit Haushalt wenig verwende, weil ich mittlerweile nur noch das Macbook docked verwende. Ryzen 5800x, RX5700XT, 32GB Ram.

Bis jetzt war CachyOS drauf, hat auch gut funktioniert. Mein Plan war folgendermaßen - Steam OS drauf - und am Macbook, Steamdeck oder AppleTV per Remoteplay spielen.

Installation war Ok, ich hab kein Wlan im Rechner, die Ethernetverbindung wird beim einrichten ignoriert. Man kann aber in die Konsole wechseln und damit den Desktop Modus starten. Dort einmal in Steam eingeloggt und die Einrichtung ist erledigt.

Hatte zuhause ein paar Spiele auf das Steamdeck geladen um die rüber auf den Rechner zu laden - weil im Haus nur 50Mbit/s. Daheim hab ich schon öfter Spiele von Steam (Windows) zu Steamdeck übertragen. Daheim funktioniert das mit 500-600Mbit/s (spitze), also vollkommen Ok. Übertragung Steamdeck zu Steam OS hat aber nicht mehr als 40Mbit/s geliefert :o Hab das Steamdeck dann auch über Ethernet per Adapter angeschlossen und Wlan deaktiviert - trotzdem nicht schneller... Alles doppelt gecheckt, beide Geräten hatten Gigabit, Energieeinstellungen waren deaktiviert etc.
Hab dann Warpinator aus dem Store installiert. Die Geräte haben sich gleich gefunden, common Ordner per Drag & Drop rübergezogen -> 110MB/s
Der Steam Transfer im selben Netzwerk funktioniert also irgendwie nicht wie es soll.

Dann die Remoteplay Geräte einmal verbunden und getestet. Hat gut funktioniert, die Latenz ist Ok. Rechner in die Ecke gestellt, Strom und Ethernet dran - der Plan: wird nur noch über Remoteplay benutzt. :)
Ein paar Stunden später noch mal den Rechner gestartet, versucht über den Apple TV zu verbinden - geht nicht... Steam OS braucht ein angeschlossenes Display um hochzufahren :o Sobald ich einen Monitor anstecke sehe ich noch das letzte Stück der Bootanimation und erst dann ist das OS hochgefahren, eine Sekunde nachdem es hochgefahren ist ploppt es auch gleich am Apple TV auf.
Nochmal abgedreht, HDMI Kabel an Monitor angeschlossen (aber nicht den Eingang angewählt) und versucht noch mal zu booten -> funktioniert :D Aber Remoteplay zu den Geräten läuft plötzlich nur noch mit 720p :bash: Kann in den Einstellungen wählen was ich will, irgendwie werden nur 720p erlaubt. Hab gesehen es gibt HDMI Dongles die ein Display simulieren, vielleicht kauf ich mir sowas. Es gäbe eine Lösung ein Display über GRUB zu simulieren - das wäre aber vermutlich bei jedem Update neu zu machen.


Insgesamt - Steam OS läuft, Performance passt. Es ist bis jetzt aber nur auf die Valve Hardware Optimiert und man hat einige Hürden beim einrichten.

erlgrey

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ist das jetzt besser als mit cachy?

dosen

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Wenn es dann wirklich nur mehr der headless Gaming Server ist den ich mir erhofft habe - ja. Hat schon ein geiles Konsolen Feeling.

Wenn man einen Gaming PC will auf dem man auch andere Dinge erledigen kann - nope.

Bazzite wäre für meinen Einsatzzweck zurzeit aber die bessere Distro. Ich wollt Steam OS ausprobieren.

Earthshaker

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Kleiner Erfahrungsbericht.
Durchs Steamdeck und Microsofts Unfähigkeit angespornt teste ich aktuell mit meinem Gaming Rechner ebenso.
Specs: 5800X3D, 32GB Ram, RTX5080. Ja, ich weiss mit Nvidia ist es nicht ganz so chillig wie mit AMD aber neue Karte kaufen fällt aus.

Tatsächlich war der Systemstart schwieriger als am Laptop. Die Installation hat den Rechner immer ins Nirvana geschickt (Lüfter drehen hoch und passiert nichts mehr).
Zusammen mit Gemini diverse Wege ausprobiert und (edit) es lag an CSM im Bios. Sollte komplett aus sein. Also bei mir zumindest.

Also Linux Mint (23) startet durch, Updates und Nvidia Treiber installiert und auf Steam 007 First Light gestartet.
Shader beim ersten Start haben ewig gebraucht aber das ist auch unter Windows.
Spiel startet aber läuft auf Max Settings eher zuckelig hmmm DLSS angeschalten und zumindest spielbar. Ok sauber. War doch einfach als gedacht aber ehrlicherweise deutlich schlechter als unter Windows 11.
Performanceeinbußen waren mir klar aber bei Windows warens halt so 70-110fps und unter Linux dann eher so 20-30 ohne DLSS. Mit dann 40-50.
Dann als Alternative mal Titan Quest 2 gestartet. Läuft unter Windows auch nicht perfekt aber gut. Unter Linux spielbar aber mit Hängern zwischendrin.
Warum die 2 Titel grad? Weil das halt grad die sind die gespielt werden.

Jetzt weiß ich halt nicht ob die starken Settings (4k mit max Details) diese Performancedifferenz zwischen Win und Linux nochmal drastisch verschlimmern oder ob ich da irgendwas verbummelt habe. Titan Quest verzeihe ich weil Early Access Titel aber 007 läuft in so Distro Benchmarks eigentlich gut.
Distro selbst läuft mega reaktionsfreudig. Ich liebs.

Würd jetzt mal eine der Gaming Distros ausprobieren. Bazzite oder Cachy.
Bearbeitet von Earthshaker am 03.08.2026, 21:43

TOM

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Zitat aus einem Post von Earthshaker
bei Windows warens halt so 70-110fps und unter Linux dann eher so 20-30

meine erfahrung war bisher, dass die proton version (steam setting unter compatibility) einen größeren unterschied macht, als die distri darunter. CachyOS kitzelt noch etwas performance raus, aber bei solch schlechten fps-zahlen und einem gleichzeitigen platinum rating auf protondb würde ich mal 2-3 proton versionen oder startparameter austesten

auf windows rennen die games out of the box, unter linux ist öfter mal frickelei gefragt

... z.B. musst daran denken (je na Distri) ob Du eine "GE-proton10-34" version zu konfigurieren hast, da sonst der audio/video codec fehlt und das intro video lädt nicht (or else)

ich tendiere momentan eher zum windows = gaming OS / Linux = Workstation OS, bis das proton-kompatibilitäts-thema endlich wer automatisiert

Rogaahl

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Zitat aus einem Post von Earthshaker
Performanceeinbußen waren mir klar aber bei Windows warens halt so 70-110fps und unter Linux dann eher so 20-30 ohne DLSS. Mit dann 40-50.

Da passt was nicht. Mit NVIDIA und DX12 titel hat man unter Linux zwischen 5-20% weniger Performance als unter Windows. Mit AMD ist es meistens gleich, oft mals sogar mehr.

Ich frage mich auch, ob nicht vielleicht auch im Hintergrund noch der shader cache aufgebaut wird, ka wie das bei NV läuft. Für AMD hat valve einen sehr effizienten eigen shader compiler programmiert (ACO).

Probiere einfach einmal CachyOS (KDE) und schau obs besser ist. ggf auch proton-cachyos.

Zitat aus einem Post von Earthshaker
es lag an CSM im Bios.

Uff, welcome to 2015. :D
Da passen dann eventuell mehrere Sachen nicht.. Afaik geht ja z.b Resizable BAR nicht mit CSM, also mal alle Settings durchschauen, bringt auch einen Performance schub.

Earthshaker

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Zitat
Uff, welcome to 2015.

Dürft ungefähr das letzte Mal gewesen sein, als ich Linux am Desktop ausprobiert hab :p

Weils mich gewurmt hat, habe ich gestern Bazzite ausprobiert und siehe da: Deutlich bessere Performance mit 007.

Sehr cool. Heute mal weiter testen wenn Zeit ist.

Philipp

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Der Kernel macht den Unterschied. Für Debian/Ubuntu basierende Systeme kann ich den Liquorix Kernel empfehlen
Zitat
philipp@zbook:~$ uname -a
Linux zbook 7.1.5-2-liquorix-amd64 #1 ZEN SMP PREEMPT liquorix 7.1-7.1~trixie (2026-07-31) x86_64 GNU/Linux
Bei einigen Workloads (AI) liegt der Performancegewinn im +30% Bereich :eek:

MightyMaz

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Hab den Liquorix Kernel mal getestet. Da ich noch auf Mint 21.3 (basiert auf Ubuntu Jammy) bin und regulär nur einen 6.8er Kernel nutzen kann, es aber eine Liquorix Jammy Version für 7.x Kernel gibt, ist das ein deutlicher Vorteil. Das deinstallieren alter Kernel klappt problemlos über das Mainline-Tool.

In Games sind es im Schnitt so ca. 10% mehr Leistung (ein Teil davon liegt aber sicher auch an ntsync vs. fsync) und das System ist insgesamt wesentlich stabiler bzw. hat weniger Lags (auch im Desktop). Vermutlich liegt das neben dem Scheduling an den schärferen Taktraten bzw. dem Energiemanagement. Die CPU geht nun auch auch im idle kaum noch unter 3,5 Ghz und die Grafikkarte zieht unter Last bei gleichen Einstellungen (leichtes undervolting und keine Veränderung beim Powerlimit) auch mal bis 2,6 Ghz hoch anstatt sich auf dem sonst üblichen Schnitt von 2,4 einzupendeln.

Während der KI Bild- und Videogenerierung (gerade bei vollem Speicher) ist er nun im Desktop wesentlich reaktiver. Vor allem bei LTX 2.3 ist der Unterschied spürbar. Davor kam es dort öfter mal zu kompletten Freezes bei Lastspitzen, gelegentlich kam das auch in Games vor. Das scheint nun nicht mehr aufzutreten.

Allerdings zieht die GPU in solchen Situationen dann auch mehr Power als zuvor. Spitzen über ~260 Watt waren mit dem alten Kernel selten nun kommt es in solchen Szenarien vor, dass er kurz auf 350 eskaliert, aber dafür schmiert er halt nicht ab. Ich hoffe mal, dass solche Spitzen (und der dauerhaft höhere CPU Takt) der Hardware nicht schaden.
Bearbeitet von MightyMaz am 17.08.2026, 13:11
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