schizo
Produkt der Gesellschaft
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Nachdem ich die meiste Erfahrung mit Debian basierten Systemen habe dachte ich eher an Ubuntu als Basis, oder evtl. Rhino wenn ich in Richtung rolling release gehen mag. Da ich aber eher Richtung NVIDIA GPUs für meinen nächsten PC tendiere bin ich mir nicht so sicher, ob Rolling Releases diesbezüglich eine gute Idee sind. Zumindest habe ich da ein paar Berichte bzgl. Treiberproblemen im Hinterkopf.
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COLOSSUS
AdministratorGNUltra
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Ubuntu kann man imnsho seit dem uebergriffigen Pushen ihres snap-Wahnsinns getrost und endgueltig in die Tonne treten. Dagegen sind die Solo-Trips der Vergangenheit (upstart, Mir, Unity, netplan) mild. Nimm Debian 13, das ist eh gerade frisch - oder in ein paar Wochen Testing, das ist garantiert das bessere "rolling release" als winzigkleine Ubuntu-Downstreams.
NVIDIA wuerde ich prinzipiell meiden, und unter GNU/Linux ganz besonders, wenn du nicht GENAU weiszt, dass du das Zeug wirklich brauchst (fuer CUDA).
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schizo
Produkt der Gesellschaft
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Ja, mir gehts da in erster Linie um CUDA. Warum besonders unter Linux Abstand von NVIDIA nehmen? Wegen den in der Vergangenheit aufgetretenen Treiberproblemen, oder gibts da noch einen anderen Grund? Bei Debian schrecken mich etwas die trägen Updates ab in Bezug auf Workstations (also genau der Grund, warum ich serverseitig Debian schätze). Wie groß seht ihr den Aufwand um in Arch reinzukommen? Erfahrung mit Debian und RHEL habe ich (aber eben nur im Serverumfeld).
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nexus_VI
Overnumerousness!
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Ich glaube nicht, dass das eine große Umstellung sein wird wenn du schon am CLI versiert bist. Wenn du einen GNU/Linux Desktop planst ist eine AMD Karte ganz klar die erste Wahl, v.a. aufgrund der Treibersituation - das ist keine Vergangenheit, sondern dank Nvidias Politik der Dauerzustand.
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COLOSSUS
AdministratorGNUltra
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Wie groß seht ihr den Aufwand um in Arch reinzukommen? Seit archinstall kaum wahrnehmbar, nehme ich an (ich hab Arch am Desktop daheim, und Debian ueberall dort, wo mein Zeug einfach funktionieren *muss*). Ein pacman-Cheatsheet kann wohl nicht schaden am Anfang, wenn man apt/dpkg gewohnt ist  Sonstige Unterschiede im Alltag sind dank systemd auch eher in den Untiefen der Systeme zu finden, wo man dich nur selten hinabtaucht.
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schizo
Produkt der Gesellschaft
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Wenn du einen GNU/Linux Desktop planst ist eine AMD Karte ganz klar die erste Wahl, v.a. aufgrund der Treibersituation - das ist keine Vergangenheit, sondern dank Nvidias Politik der Dauerzustand. Die nvidia-open Kernel Module haben daran nichts geändert?
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issue
Rock and Stone, brother!
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Habs auch aehnlich wie COLO, auf meinem Desktop und (privat) Laptop laeuft Arch. Auf meinen Servern eine Mischung aus Debian und Fedora (hauptsaechlich weils mich noch net alle umstellen gfreut hat) Zum pacman cheatsheet: https://wiki.archlinux.org/title/Pacman/Rosetta is sehr praktisch, wenn ma sich mich einem anderen package manager schon auskennt.
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davebastard
Vinyl-Sammler
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ja das cheatsheet brauch ich leider auch noch immer hin und wieder weil @work alles debian is.
die offenen nvidia treiber sind imho nicht dort wo die von AMD sind. Es gibt ja auch von nvidia da keinen Willen was weiterzubringen im Gegensatz zu AMD
Bearbeitet von davebastard am 14.08.2025, 14:02
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__Luki__
bierernste Islandkritik
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Ubuntu kann man imnsho seit dem uebergriffigen Pushen ihres snap-Wahnsinns getrost und endgueltig in die Tonne treten. Was spricht gegen snap?  Nimm Debian 13, das ist eh gerade frisch - oder in ein paar Wochen Testing, das ist garantiert das bessere "rolling release" als winzigkleine Ubuntu-Downstreams. seit 09.08 ist 'trixie' ein stable release.  Bin echt mega zufrieden damit... extrem unholpriger Umstieg von Windows auf Linux war das! <3
Bearbeitet von __Luki__ am 14.08.2025, 15:58
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davebastard
Vinyl-Sammler
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Was spricht gegen snap?  ich hatte damit in der praxis mehr probleme als z.B. mit appimage oder flatpak, generell will ich solche paketformate aber auch nur verwenden wenns gar nicht anders geht. ubuntu setzt viel zu oft für ganz stinknormale Applikationen darauf was diese mMn schlechter wart und administrierbar macht edit: ansonsten auch rein aus praktischen Gründen, ich denke nicht dass es sich durchsetzt, ist wieder nur so ein Alleingang von ubuntu
Bearbeitet von davebastard am 14.08.2025, 16:31
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__Luki__
bierernste Islandkritik
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ich hatte damit in der praxis mehr probleme als z.B. mit appimage oder flatpak, generell will ich solche paketformate aber auch nur verwenden wenns gar nicht anders geht. ubuntu setzt viel zu oft für ganz stinknormale Applikationen darauf was diese mMn schlechter wart und administrierbar macht Ah ok interessant, danke. Ich verwende unter debian fast immer apt - und wenn ichs dort nicht finde auch flatpak. Dass ich aber flatpak statt snap verwende ist eher Zufall gewesen, darum die Frage.
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KruzFX
8.10.2021
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Nachdem der Win10 Support demnächst ausläuft, Gaming auf Linux ja mittlerweile scheinbar mittlerweile ein Thema ist und mir adhoc keine Windows Applikationen mehr einfallen, auf welche ich angewiesen bin wäre der nächste PC Wechsel eine gute Gelegenheit mir mal wieder Linux am Desktop anzusehen.
Meine Erfahrungen mit Linux am Desktop sind allerdings schon ein Zeiterl her und mit Multi Monitor Setups in Bezug auf DEs habe ich null Erfahrung. Gibts hier DEs, welche besonders dafür geeignet sind? Unter Windows 10 habe ich des öfteren das Problem, dass beim Monitorwechsel/Standby sämtliche Fenster auf den Hauptmonitor verschoben werden. Gibts das Leiden unter Linux auch, oder sind die DEs diesbezüglich brauchbarer? Ich geb wieder Mal meine Standard Empfehlung. Einfach die bekannten Distris durchprobieren ev. auch was für Spiele optimiertes wie Nobara. Wenn was nicht funktioniert einfach weg damit und die nächste ausprobieren. Irgendwas zu fixen kostet zuviel Zeit ohne Ergebnis. Ubuntu, Manjaro, Nobara, CachyOS usw. sollten alle recht gut funktionieren. Debian verwende ich nur für VMs, da hatte ich ziemliche Probleme, als meine 7800XT noch recht neu war, darum bin ich jetzt bei Ubuntu auf Desktop und Laptop.
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Kirby
0x1B
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"für spiele optimiert" stimmt so nicht. Die meisten denken da an FPS boost oder wwi. Zum spielen gehen alle gleich gut. Sobald man mal bisschen mit Proton(Eggroll) ist alles nicht so schwer. Nobara würd ich abraten. Grad alle die Gaming Distros blablabla reden habens noch nie probiert. FPS sind gleich. Installation ist gleich. Es steht nur auf der Homepage etwas von "Gaming Distro"
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InfiX
she/her
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eine spiele distro ist es dadurch, dass die ganzen entsprechenden packages (steam etc.) und treiber schon vorinstalliert sind (von nobara gibts z.B. eine spezielle nvidia-installation)
es ist also für jemanden der einfach nur spielen will einfacher zum einrichten weil man quasi nichts tun muss.
ich find nobara ganz nett out of the box.
aber ich stell mir halt lieber gern alles selbst ein deswegen hab ich einfach Debian drauf, rolling release spricht mich ned an ^^
Bearbeitet von InfiX am 14.08.2025, 18:49
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COLOSSUS
AdministratorGNUltra
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Es ist afaict einfacher, einer "General Purpose"-Distro auf Spieletauglichkeit zu trimmen, als eine Spiele-Distro wie bazzite zu einer vernuenftigen "General Purpose"-Distro zu verschlimmbessern. Wenn man eine Installation oder einen Host aber wirklich NUR zum Zocken (und vielleicht noch bissi Browsen) hat, ist das natuerlich eine willkommene Abkuerzung.
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