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Overclocking Team Austria - Session #4

mat 08.02.2010 13248 12
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Letzten Freitag eröffnete das Overclocking Team mit einer kleinen Session das neue Jahr. Natürlich gab es jede Menge LN2 zum Anstoßen, um in den Geschwindigkeitsrausch zu kommen. Und Oxygen trank aus seinem neuen Pot!

Es hat ein bisschen gedauert bis wir uns wieder zusammenfinden konnten und gerade deshalb waren einige unter uns richtig motiviert. Nicht grundlos war das zum Beispiel bei Oxygen der Fall, denn er hatte seinen neuen Pot dabei und der wollte feierlich eingeweiht werden. Dementsprechend früh war er im DiTech-Hauptquartier, lange bevor der Rest der Team-Mitglieder eintraf. Und das trotz der Anreise von Linz.

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Oxygen weihte seinen neuen Otterauge-Pot ein


Der Pot stammt von Otterau... ähhh ...nase und kann sich wirklich sehen lassen. Genauso wie die Ergebnisse mit einem E8600 auf einem ASUS Rampage Extreme. Mit der Unterstützung von Paxi machte sich Oxygen zuerst an 3DMark 2001 heran und erreichte dort schon in kürzester Zeit mit 6,25 GHz und einer frisch in der Bucht erworbenen 8800 GTS eine Punktezahl von 108262 3DMarks. Wozu er noch eine 8800er für seine Benches gewählt hat? Die Karte ist sehr beliebt und hat viele Submits auf hwbot.org und bringt daher im neuen System massig Punkte. Auch 3DMark03 und Aquamark hat er mit der Kombination gebencht - die Ergebnisse könnt ihr euch hier anschauen. Übrigens hört man, dass der 8800 GTS mittlerweile ein Voltmod und eine Wasserkühlung verpasst wurde. Was das wohl bedeutet?

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108262 Punkte im 3DMark01 und damit Bronze mit der 8800 GTS auf hwbot!


Weiter ging es mit SuperPI 1M und einer Lehre in Sachen "Dienste abdrehen". Was passiert wohl, wenn sich die Auflösung des Monitors stark verkleinert und das vorinstallierte Windows XP bereits auf das Minimum beschnitten wurde? Richtig, BSOD, weshalb wieder die XP-Installation für die Grafik-Benches herhalten musste. Nichtsdestotrotz durfte Oxygen eine neue Rekordzeit für sich verbuchen: 7,125 Sekunden bei 6,34 GHz und einer VCore von beinahe 2 Volt. Man beachte auch den nicht unbeachtlichen Speichertakt auf dem obligatorischen Screenshot.

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So verpasst man den Technikern bei ASUS eine Gänsehaut: LN2 in ihre Northbridge-Wak!


Nicht ganz so glücklich verlief die Session für unseren Hampti. Er wollte mit einigen Restbeständen aus der Redaktion, sprich zwei alten ASUS Rampage Extreme, ebenfalls seinen goldenen E8600 testen. Da allerdings schon das weniger ramponierte Rampage (pun intended!) nur Ungereimtheiten statt Ergebnisse brachte, ließ er es dann relativ schnell bleiben. Dennoch blieb er bis zum bitteren Ende und half mit Tipps, Nachfüllen der Thermosflaschen und LN2-Schütten noch mit wo er so konnte.

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Unglücklicher Hampti beim unerfreulichen Abtauen seines Pots


Auch ich war diesmal mit eigenem System anwesend ... nur damit es nicht irgendwann heißt, dass ich nur heiße Luft von mir gebe. Für das Unterfagen gesellte sich ein Core i5 670 zu einem ASUS P7P55 WS SuperComputer und einem Lynnfield-Kit mit 1600-CL8 von Corsair. Da die Zeit schon knapp war und ich sowieso ein Anhänger von Benchmarks mit einer Laufzeit unter 10 Sekunden bin, versuchte ich mein Glück nur in SuperPI 1M. Ganz so schnell wie das jetzt klingt, sollte es allerdings nicht werden. Dafür sorgte das Mainboard mit seinem berüchtigten OV-Schalter für VCores über 1,7 Volt. Um in diese oberen Regionen zu kommen, ohne sein bestes Stück zu verbrennen, sind einige Tricks nötig. Zuerst einmal muss die CPU halbwegs stabil auf einer möglichst hohen Taktrate (> 4 GHz) mit nicht mehr als 1,3 Volt laufen. Danach auf 60-80° C herunterkühlen; bei 80° C liegt der Coldbootbug des Boards. Nun System ausschalten und OV_CPU-Schalter umlegen. Tadaaa, nach dem Verfahren bootete meine CPU mit über 1,7 Volt. Ja, genau ... 1,7 Volt und das nur mit dem Umlegen des Schalters! Das heißt also, dass nicht nur das VCore-Maximum erhöht wurde, sondern gleich die gesamte VCore. Und weil hohe Voltzahlen ja so schön sind, wurde die vorher gesetzte Voltzahl minus ~1,3 Volt noch addiert. Sagen wir also ihr würdet den Schalter bei 1,7 Volt umlegen - rein hypothetisch - dann grillt ihr eure CPU bei über 2,1 Volt. Aber sowas würde ja keiner machen, oder?

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Ja, ich bins! Und ich gebe keine heiße Luft von mir. Das macht schon der Föhn!


Aber das ist natürlich noch nicht alles! Der Overvoltage-Schalter machte das Übertakten noch extra schwer, denn er verhinderte andauernd, dass die Overclocking-Einstellungen wiederhergestellt wurden. Wenn also irgendein Setting nicht gepasst hat, dann schnappte sich das BIOS (wie gewohnt) eine funktionierende, natürlich weit niedriger getaktete Konfiguration, die sich jedoch mit der VCore von über 1,7 Volt gar nicht verstehen wollte und das System stets mit dem Bootcode "96" zum Stehen brachte. Einzige Möglichkeit aus der Misere herauszukommen, war das Zurücklegen des OV-Schalters, damit die VCore wieder in normale Bereiche wanderte, um dann das Profil laden zu können, das ein erfolgreiches Umschalten ermöglichte. Zum Glück gar nicht mühsam ...

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Der Overvoltage-Schalter macht das P7P55 WS SuperComputer für unsere Zwecke quasi unbrachbar


Trotz einiger Hindernisse ließ ich mich nicht vergraulen und als das Board halbwegs im Griff war, kam ich sogar über 6 GHz und zu einer persönlichen SuperPI-Bestmarke von 7,250 Sekunden. Nicht so übel für eine nur grundlegend optimierte XP-Installation und viiiiel zu wenig Zeit.

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7,250 Sekunden ... und natürlich keinen Screenshot davon!


Das war's auch schon. Selbstverständlich wieder ohne jeglichen Weltrekorden, um nicht zu viel Spannung hineinzubringen. Dafür wurden wieder ein paar Bestmarken geknackt, kräftig geübt und wer weiß, vielleicht ist es ja das nächste Mal soweit. Da haben wir dann übrigens eine kleine Überraschung für euch parat, aber pssssst!

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Wir möchten uns ganz herzlich bei unserem Sponsor bedanken, der diese Aktion ermöglicht hat!
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