"Christmas - the time to fix the computers of your loved ones" « Lord Wyrm

Pentium 4 Cooler Shootout

Redphex 27.05.2002 11160 10
click to enlarge
6 Pack (ohne Alpha)
Pentium 4 Prozessoren erfreuen sich dank ihres OC-Potential zuehmender Beliebtheit. Der erste Socket-478 Kühlertest war auf o.v.e.r.clockers.at daher längst fällig!
In unserem Test mussten 6 Kühler beweisen, was sie zu leisten vermögen.
... mehr dazu auf den folgenden Seiten.

Einleitung


Einleitung

Es ist eine alte Intel-Tradition, daß neue CPUs gerne in neuen Formfaktoren produziert werden. Dadurch sind in den meisten Fällen für den potentiellen Kunden nicht nur entsprechende neue Mainboards fällig, sondern - vor allem für Overclocker wichtig - auch neue, passende Kühlkörper.
Der aktuelle Kühlermarkt für Socket-370 bzw Socket-A CPUs ist riesig, der Kunde hat die Qual der Wahl, sowohl was Mainstream- als auch HighEnd-Produkte angeht. Der aktuelle Socket-478 für Pentium 4-CPUs ist leider nicht so beschaffen, um diese Flut an Kühlern zu nützen, sondern setzt aufgrund seiner viel kleineren Ausmaße auf ein neues Befestigungskonzept.
click to enlarge
Boxed Cooler von Intel
Zwar liegt der Retail-Version der P4-Prozessoren eine passende leise Kühlkörper-/Lüfter-Kombo bei, diese wird allerdings beim Ausnutzen des Northwood'schen Overclocking-Potentials in so manchem Fall nicht mehr ausreichen, um die produzierte Hitze effektiv abzuführen.
In diesem Roundup haben wir aktuelle Pentium 4-Kühlkörper verschiedener Hersteller in einem Praxistest unter die Lupe genommen ...

Info: Leider konnten die Kühlkörper aufgrund ihrer nicht abwärtskompatiblen Befestigungen nicht zufriedenstellend auf unserem CPU-Die Simulator getestet werden. Aus diesem Grund wurden die Tests mit einem herkömmlichen P4-System unter folgenden Rahmenbedingungen durchgeführt:

Umgebungstemperatur: konstant 23°C
Temperaturmessungen 15 Minuten nach vollendetem Windows 2000 Boot sowie nach 1 Stunde CPU-Belastung mit BurnCPU (burnp6.exe)

Tests bei 2 CPU-Settings:

1600@2200MHz bei 1.50V (Bios-Setting) - entsprechend dem 2.2GHz Northwood
1600@2664MHz bei 1.90V (Bios-Setting) - als Härtetest


Die gemessenen Temperaturen sind nur für das verwendete Testsystem repräsentativ, je nach verwendeter CPU, Vcore und Speed ist klarerweise davon auszugehen, daß in anderen Systemen andere Ergebnisse erzielt werden.

Die Kandidaten


Die Kandidaten

AVC Sunflower (http://www.avc-germany.de)
AVC HotDog (http://www.avc-germany.de)
Coolermaster DP4-7H53D-01 (http://www.coolermaster.com)
Coolermaster IHC-H71 (http://www.coolermaster.com)
Swiftech MCX478 (http://www.swiftnets.com)
Alpha PAL8942 (http://www.alphanovatech.com)

An dieser Stelle wie üblich vielen Dank an diejenigen, die diesen Vergleich ermöglicht haben:

-) Daniel Tschakert von der AVC Handelsvertretung Deutschland, für AVC den Sunflower- und Hotdog-Cooler
-) RASCOM, für die Kühler von Coolermaster sowie den Alpha PAL8942
-) Pedro, der den Swiftech MCX478 für den Test beigesteuert hat.

AVC Sunflower


AVC Sunflower

click to enlarge
AVC Sunflower

click to enlarge
"Schaufelblätter"

click to enlarge
Lüfter + Kühler

click to enlarge
Exzenter

Der Sunflower ist zwar nicht der vom aussehen imposanteste, dafür sicher der interessanteste Kühler in unsererm Testfeld. Das Design erinnert an die wohlbekannten Socket-7 Orb-Kühler, doch vor allem was die Montage angeht, ist der AVC-Kühler diesen hoch überlegen.
Der Kühlkörper besteht aus einem 30mm durchmessenden und 20mm hohen Kupferkern mit poliertem Boden, gesäumt von schaufelblattartig angeordneten Aluminium-Kühlrippen. Dieses hybrid-Design kombiniert bekannterweise die bessere Wärmeabfuhr durch das Kupfer mit der guten Wärmeabgabe des Aluminiums und soll so für ausreichend gekühlte CPUs sorgen.

Lüfter:
Der 70x70mm Lüfter des Sunflower dreht mit 6800rpm und sorgt für kraftvollen Luftdurchzug zwischen den Schaufelblättern. Das dabei erzeugte relativ laute, hohe Pfeifgeräusch ist gewöhnungsbedürftig, aber gerade noch als "erträglich" einzustufen. Bei den Tests wurde der Lüfter auch auf 7V gedrosselt - Lärmbekämpfung auf Kosten der Performance.

Befestigung:
Der Kühler wird mittels Befestigungsklammern am auf dem Mainboard montierten Rahmen verankert und über 2 Exzenterhebel befestigt. Diese Art der Montage, die auch beim Intel-Boxed Kühler angewandt wird, ist wohl die durchdachteste und am einfachsten anzuwendende seit der Kühlertausch zum Alltag der PC-Enthusiasten wurde. Im Gegensatz zu der Situation, die sich bei den meisten Socket-370 Kühlern darstellt, sind hierbei weder Kraftakte, noch eventuelles Werkzeug (Schraubenzieher) vonnöten, um den Kühler passgenau und präzise mit entsprechendem Anpreßdruck zu montieren. Nicht ohne Grund setzten die meisten Kühlerhersteller ebenfalls auf ähnliche Montageklammern mit Exzentern.






Performance:

2200MHz
T-idle: 41°C (42° bei 7V)
T-full: 48°C (49° bei 7V)


2664MHz
T-idle: 46°C (49° bei 7V)
T-full: 63°C (68° bei 7V)


Der Sunflower überrascht vor allem bei unserem Test unter mäßiger Belastung: im Normalbetrieb eines 2200MHz P4 läßt er fast alle Konkurrenten hinter sich.
Beim Härtetest wird er jedoch klar von den High-Performance Kontrahenten abgehängt, mit den resultierenden 63° unter Last blieb die maximale CPU-Temperatur jedoch noch innerhalb des 66° Limits. Performanceeinbußen duch Cycle-throttling waren nicht meßbar.

Der AVC Sunflower bietet absolut zufriedenstellende Kühlperformance, für absolute Overclocking-Rekorde wird er vermutlich eher selten genügen. Preislich liegt er mit 40€ weit unter den High-Performance Kühlern von Alpha oder Swiftech und stellt so eine vernünftige Preis-/Leistungslösung für all jene da, denen die von Intel mitgelieferte Kühlleistung nicht ausreicht.

AVC HotDog


AVC HotDog

click to enlarge
AVC Hotdog

click to enlarge
Kühler + Lüfter

click to enlarge
Klammern

Neben dem Sunflower hat AVC noch einen zweiten Kühler für den Pentium 4 im Programm: den HotDog.
Schon rein äußerlich erweckt er nicht das Aufsehen seines "Teamkollegen" - sondern bietet eher klassische Kost in Form eines Rein-Alu-Stangenkühlers mit 35mm Rippenhöhe, die Oberfläche der 6mm dicken Bodenplatte ist relativ rauh.

Lüfter:
Auch bei diesem Kühler sorgt ein 70x70mm Lüfter für den Airflow, dieser produziert aufgrund seiner 3500rpm jedoch kaum Störgeräusche. Aus diesem Grund verzichteten wir auch auf einen Test mit reduzierter Betriebsspannung.

Befestigung:
Auch der HotDog nutzt den Standard-Kühlerrahmen, allerdings werden Befestigung und Anpreßdruck nicht über Exzenter, sondern über Metallklammern, ähnlich denen für Socket-370 Kühler, realisiert. Dies ist jedoch weder von der Handhabung als auch von der Performance her von Nachteil, auch diese Klammern sorgen schnell für stabile Montage und ausreichend Druck.





Performance:

2200MHz
T-idle: 42°C
T-full: 52°C


2664MHz
T-idle: 50°C
T-full: 67°C



Der HotDog ist weder dem Sunflower aus eigenem Hause noch den anderen Kühlern eine große Konkurrenz. Weder das konventionelle Design noch der leise, doch schwache Lüfter können klarerweise Wunder vollbringen. Zwar ist die generelle Performance noch leicht über der des Intel Boxed Kühlers, jedoch rechtfertigt der kleine Vorsprung keinen Kühlerwechsel.
Für OEM-Integratoren könnte der Sunflower jedoch aufgrund seines niedrigen Preises (30€) und passabler Leistung durchaus interessant sein.

IHC-H71


Coolermaster IHC-H71

click to enlarge
IHC-H71

click to enlarge
Kühler + Lüfter

click to enlarge
Kühlrippen

click to enlarge
Heatpipes

click to enlarge
Problemestifte

Etwas nach der Einführung mit Heatpipe ausgestatteter Vollküpferkühler für Socket-370 brachte Coolermaster auch entsprechende Heatsinks für den Pentium 4 auf den Markt. Der IHC-(L/H)71 (je nach Lüfteraustattung) macht einen soliden, gut verarbeitetn Eindruck: in 2mm Abstand sind 40mm hohe Kühlrippen auf die 4mm dicke Bodenplatte gelötet, die, um dem Image eines Power-Kühlers zu entsprechen, noch etwas besser poliert sein könnte. 2 der Bodenplatte entspringende Heatpipes sollen zusätzlich für schnellere Wärmeabfuhr vom CPU-Core sorgen.

Lüfter:
Der von uns getestete IHC-H71 wird von Coolermaster mit einem 6.24W Y.S.Tech Lüfter ausgestattet, welcher sowohl für mächtig Wind, als auch jede Menge Geräusch sorgt. Für lautstärkeempfindliche User wurden die Tests auch hier sowohl bei 12V als auch 7V durchgeführt.

Befestigung:
Auch Coolermaster setzt bei seinen Socket-478 Kühlern auf Befestigungsklammern mit Exzentern. Einer der Greifer, die in am Mainboard-Rahmen verankert werden, läßt sich über ein Gelenk leicht verdrehen, was die Montage zusätzlich erleichtert. Doch auch trotz dieser netten Einfälle gehört die Installation des Kühlers nicht zu den unproblematischten.
Die Probleme lauern im Detail:
Wird der Kühler einfach dem guten Gewissens und der Installationsanleitung folgend eingebaut wird man beim Umlegen der Exzenter-Hebel mit extrem starkem Widerstand konfrontiert, welcher zuerst darauf schließen läßt, daß der Kühler mit entsprechendem Druck auf den CPU-Heatspreader gedrückt wird. Die Kontrolle des Temperatursensors beim ersten Start des Computers zeigt jedoch eine inferiore Kühlleistung, die anschließende Demontage des Kühlers den Grund: Der Kühler liegt nicht - wie angenommen - voll auf dem Heatspreader der CPU auf, sondern in erster Linie auf den leicht erhöhten Köpfen der Plastiksplints, die zur Befestigung des Kühlerrahmens am Mainboard dienen, auf. Der Intel Boxed-Cooler als auch die Kühler von AVC haben dieses Problem nicht, denn diese haben entweder keine full-size Auflagefläche, oder bringen entsprechend angepasste Kühlerrahmen mit.
Nach kleinem Mod der Befestigungsstifte (die zu hohen Köpfe wurden kurzerhand entfernt) zeichnet sich ein anderes Bild der Montage ab: verglichen mit den Klammern der anderen Hersteller üben die Coolermaster-Exzenter nun einen sehr niedrigen Druck auf Kühlkörper und CPU aus, der weit unter den diesbezüglichen Anforderungen von Intel liegt. Selbstangefertigte Inlays für die Klammer-Auflageflächen des Kühlers behben dieses Manko jedoch schnell und einfach.





Performance:

2200MHz
T-idle: 42°C (42° bei 7V)
T-full: 49°C (49° bei 7V)


2664MHz
T-idle: 47°C (48° bei 7V)
T-full: 61°C (63° bei 7V)


Performanceseitig gibt es am IHC-H71 wenig auszusetzen - sowohl bei 2200 als auch 2664MHz kann er sich weit vom Intel-Original Kühler und auch vor die Konkurrenz von AVC setzen.
Positiv fällt auf, daß auch bei weniger Airflow die Kühlleistung nur wenig abnimmt - was die Low-Noise Version IHC-L71 bzw ein mit leiserem Lüfter ausgestatteter IHC-H71 zu sinnvollen lärmarmen Alternativen macht.
Als absolut negativ zu bewerten sind jedoch die Detail-Mängel bei der Montage. Nicht jedem Kunden ist zuzutrauen, erst in Eigenregie absolut notwendige Modifikationen für problemlosen Betrieb selbst durchzuführen.

DP4-7H53D-01


Coolermaster DP4-7H53D-01

click to enlarge
DP4-7H53D-01

click to enlarge
Kühler + Lüfter

click to enlarge
CM-Klammern

Auch Coolermaster hat neben seinen Performance-Modellen auch P4-Kühler Standardkost zu bieten. Repräsentiert wird diese in diesem Review durch den DP4-7H53D-01, einem Vollaluminiumkühler, in Form und Ausstattung direkt mit dem AVC HotDog vergleichbar. Von der 6mm dicken Basis strecken sich 40mm hohe Kühlrippen, auf die Lüfter und Auflagen für die Befestigungsklammern geschraubt sind.

Lüfter: 70x70mm, 12V, 0.33A, 2800rpm -> unauffällig sowohl in Geräusch als auch Leistung.

Befestigung:
Bei der Montage seiner P4-Kühler setzt Coolermaster auf ein einheitliches Konzept - das betrifft sowohl die verwendeten Befestigungsklammern, als auch die entstehenden Kollisionen mit der Stiften des Kühlerrahmens. Auch den geringen Anpreßdruck hat der DP4 mit dem großen Bruder IHC-H71 gemein - ebensoleicht läßt er sich erhöhen.





Performance:

2200MHz
T-idle: 42°C
T-full: 54°C


2664MHz
T-idle: 51°C
T-full: 67°C


Wie nicht anders zu erwarten, liegt der DP4-7H53D-01 nur knapp vor dem Intel Boxed Kühler. Ein Umstieg vom einen zum anderen liegt also nicht wirklich nahe, eine Verwendung als leiser OEM-Kühler ist aber denkbar.

MCX478


Swiftech MCX478

click to enlarge
Swiftech MCX478

click to enlarge
Kühler + Lüfter

click to enlarge
S478-Mod

click to enlarge
Kupfer-Base

Mit reichlich Vorschußloorbeeren geht der nächste Kandidat an den Start. Da es sich beim MCX478 um nichts anderes als einen durch Metallaufsätze um Socket-478 Kompatibilität erweiterten MCX462 handelt, ist dessen Leistungspotential schon hinlänglich bekannt.
Nichtsdestotrotz wird auch er beim P4-Praxistest unter die Lupe genommen.
Rein äußerlich stellt der MCX478 die Konkurrenz etwas in den Schatten: 75x75mm großer und 9mm dicker polierter Kupferboden, gespickt mit 371 gerippten Aluminiumstäben, Gewicht von 560 Gramm ohne Lüfter.

Lüfter: Auf dem Kühlkörper thront ein 80x80mm Delta-Lüfter, der mit seinen 4900rpm für souveräne Hitzeabfuhr sorgt. Leider entsteht mit der Leistung entsprechende Geräuschbelastung - aus diesem Grund wurde auch bei diesem Lüfter für den Test die Spannung auf 7V verringert.

Befestigung:
Aufgrund des Formfaktors des Kühlkörpers kann dieser nicht auf konventionelle Weise montiert werden. Stattdessen werden die schon von Socket-A Mainboards bekannten Mountingholes direkt zur Befestigung des Kühlers herangezogen. Dies hat zwar den Vorteil eines absolut stabil und zuverlässig sitzenden Kühlers, andererseits den Nachteil, daß für die Montage das Mainboard komplett aus dem Gehäuse ausgebaut werden muß, um die Befestigungsstifte auf dessen Rückseite zu verschrauben. Wer jedoch einmal einen Kühler wie den MCX478 auf seiner CPU sitzen hat, wird vermutlich davon Abstand nehmen, diesen wieder schnell umzubauen.





Performance:

2200MHz
T-idle: 40°C (40° bei 7V)
T-full: 49°C (51° bei 7V)


2664MHz
T-idle: 45°C (46° bei 7V)
T-full: 57°C (63° bei 7V)


Der Swiftech MCX478 lässt performanceseitig keinerlei Wünsche offen - mit dem Delta-Lüfter auf 12V gerät er auch bei 2664MHz nicht eklatant ins Schwitzen, sondern hält die Temperatur sogar unter 60°. Leider ist die Kühlleistung - anders als bei Coolermaster IHC oder Alpha PAL8942 - eklatant von der Stärke des Lüfters abhängig, was durch den starken Temperaturanstieg mit gedrosseltem Lüfter veranschaulicht wird. Gepaart mit dem hohen Preis läßt dies den MCX478 wohl nur für Air-Puristen interessant erscheinen.

PAL8942


Alpha PAL8942

click to enlarge
Alpha PAL8942

Auch Alpha setzt bei seinem Pentium 4-Kühler Debut auf bewährtes Design in leicht abgewandelter Form. So besteht der PAL8942 wie der bekannte Bruder PAL8045 aus einer dicht mit 6eckigen Stäben "bepflanzte" 80x90mm großen Basis mit poliertem Kupferinlay und ist somit der Kühler mit der mit Abstand größten Grundfläche im Testfeld. Dem Kühlkörper liegt umfangreiches Befestigungsmaterial für Lüfter verschiedener Höhen bei - einfache Befestigung beliebiger Lüfter ist damit jederzeit möglich.

Lüfter:
Da unser Testexemplar jenes ohne mitgelieferten Lüfter war, wurde für den Betrieb der Delta des Swiftech kurzerhand übersiedelt, was dem direkten Vergleich der beiden Kolosse zugute kam.

Befestigung:
Alpha geht wie Swiftech bei der Befestigung des PAL8942 den - für diese Größenklasse einzig richtigen - Weg der direkten Verschraubung des Kühlers mit am Mainboard eingesetzten Stiften. Klarerweise muß hierfür ebenfalls das Mainboard komplett aus dem Gehäuse genommen werden.





Performance:

2200MHz
T-idle: 41°C (42° bei 7V)
T-full: 49°C (49° bei 7V)


2664MHz
T-idle: 43°C (46° bei 7V)
T-full: 56°C (60° bei 7V)


Nicht nur in Sachen Größe und Gewicht steht der neue Alpha dem Swiftech um nichts nach, auch was die Performance angeht, spielen die beiden in derselben Liga - im hochgetakteten System kann er den Kontrahenten sogar unterbieten. Was noch deutlich positiver für den Alpha ausgeht, ist das Duell bei gedrosseltem Lüfter. Hier fällt der Performanceverlust eklatant niedriger aus, als es beim MCX478 zu bemerken war. So gesehen steht einer exzellenten Kühlleistung ohne großartiger Geäuschentwicklung nichts im Wege. Trotz des hohen Preises sei der PAL8942 jedem Air-Cooler "wärmstens" empfohlen!

Fazit


Fazit und Gesamtvergleich

2200-temps.jpg

2664-temps.jpg

Wie nicht anders zu erwarten war, dominieren die High-Performance Produkte von Alpha und Swiftech diesen P4-Kühlervergleich. Wer seinen Pentium 4 beim Overclocken ans Limit gehen will, aber nicht auf WaKü oder extremeres Kühlgerät umsteigen will, ist mit einem dieser beiden sicher am richtigen Weg. Der PAL8942 hinterläßt dabei den besseren Eindruck als der MCX478, da mit diesem leise, aber gute Kühlleistung besser realiserbar ist.
Ebenfalls mehr als nur einen flüchtigen Blick sind der Coolermaster IHC-H71 und der AVC Sunflower wert. Beide bieten zu moderaten Preisen solide Performance, die jedoch im OC-Grenzbereich möglicherweise knapp werden könnte.
Für Overclocker als gänzlich ungeeignet erwiesen sich der AVC HotDog und der Coolermaster DP4-7H53D-01. Diesen scheint ein Leben als billige OEM-Kühler vorherbestimmt. Wie so oft heißt es auch bei den P4-Kühlern: Performance hat ihren Preis ...
Kontakt | Unser Forum | Über overclockers.at | Impressum | Datenschutz